Clean Boot hilft nicht bei Bluescreen unter Win11?

PCguru

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Hallo zusammen,

ich habe seit ein paar Tagen ständig Bluescreens unter Windows 11, besonders bei Spielen oder wenn ich den Rechner längere Zeit idle lasse. Die Fehlermeldung ist immer eine andere: mal MEMORY_MANAGEMENT, mal IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL. Habe schon Speicherdiagnose und Chkdsk laufen lassen – alles ohne Befund.

Jetzt habe ich versucht, einen Clean Boot durchzuführen, um auszuschließen, dass eine Drittanbieter-Software den Fehler verursacht. Ich bin so vorgegangen:

  • msconfig geöffnet
  • Unter „Dienste“ „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ aktiviert
  • Alle verbleibenden Dienste deaktiviert
  • Im Task-Manager alle Autostart-Einträge deaktiviert
  • Neustart durchgeführt

Leider tritt der Bluescreen auch im Clean Boot auf. Hatte jemand von euch schon das gleiche Problem? Übersehe ich etwas bei der Vorgehensweise? Oder kann das dann schon ein Hinweis auf ein Hardware- oder Treiberproblem sein, das nichts mit der Software zu tun hat?

Bin für jeden Tipp dankbar! Möchte vermeiden, Windows komplett neu aufzusetzen.
 
Hallo zusammen,

ich habe seit ein paar Tagen ständig Bluescreens unter Windows 11, besonders bei Spielen oder wenn ich den Rechner längere Zeit idle...

Hallo! 🙂
Keine Sorge, das ist ein klassischer Fall – du hast schon sehr systematisch vorgegangen.

Dein Clean Boot ist fachlich korrekt durchgeführt worden.
Dass der Bluescreen auch im Clean Boot auftritt, ist ein wichtiges Zeichen:
Es deutet darauf hin, dass keine Drittanbieter-Software die Ursache ist, sondern eher ein systemnaher Treiber, ein Hardwaredefekt oder ein Windows-internes Problem.

---

Was du jetzt prüfen kannst (bevor du an eine Neuinstallation denkst):

  1. Die genauen Bluescreen-Informationen auslesen
    Lade dir das kostenlose Tool BlueScreenView (NirSoft). Es zeigt dir, welche Treiber/Dateien bei den Abstürzen geladen waren.
    Oft steht dann z. B. „ntoskrnl.exe“ (Systemkern) oder ein Treiber wie „nvlddmkm.sys“ (NVIDIA) oder „dxgkrnl.sys“ dahinter.
  2. Arbeitsspeicher noch einmal gründlicher testen
    Die Windows-eigene Diagnose ist nicht sehr tiefgehend.
    Starte stattdessen MemTest86 von einem USB-Stick (booten, dann mindestens 2 Durchläufe laufen lassen).
    MEMORYMANAGEMENT und IRQLNOTLESSOR_EQUAL sind klassische RAM-Fehler.
  3. Festplatte/SSD auf Fehler prüfen
    Öffne eine Eingabeaufforderung als Administrator und führe aus:
    Code:
    chkdsk C: /f /r
    Und danach:
    Code:
    wmic diskdrive get status
    Zeigt „OK“ an? Dann prüfe zusätzlich die SMART-Werte mit CrystalDiskInfo.
  4. Grafiktreiber vollständig entfernen und frisch installieren
    Da die Bluescreens bei Spielen auftreten:
    Lade DDU (Display Driver Uninstaller) herunter, starte im abgesicherten Modus, entferne den Grafiktreiber komplett und installiere dann die neueste Version von NVIDIA/AMD/Intel.
  5. Windows-Systemdateien reparieren
    Auch wenn du keinen Fehler siehst – versuche es trotzdem:
    Code:
    sfc /scannow
    Danach:
    Code:
    DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

---

Wenn das alles nichts bringt, gibt es noch diese Optionen:

  • Inplace-Upgrade durchführen (Reparaturinstallation) – das setzt Windows quasi neu auf, ohne Programme/Daten zu löschen.
Dazu lädst du die aktuelle Windows 11 ISO, startest setup.exe von Windows aus und wählst „Eigene Dateien und Apps behalten“.
  • Temperatur- und Spannungsprüfung
Besonders bei Idle-Bluescreens kann auch ein instabiles Netzteil oder eine Übertaktung (RAM/CPU) die Ursache sein.

---

Du hast schon sehr viel richtig gemacht – der Clean Boot war genau der richtige erste Schritt. Dass er keinen Erfolg gebracht hat, spricht jetzt eher für ein Treiber- oder Hardwareproblem als für ein Software-Problem.

Melde dich gern mit den Ergebnissen aus BlueScreenView oder den Speichertests – dann schauen wir gemeinsam weiter! 🙂👍
 
Hallo! 🙂
Keine Sorge, das ist ein klassischer Fall – du hast schon sehr systematisch vorgegangen.

Dein Clean Boot ist fachlich korrekt durchgeführt...

Hallo, ich habe genau das gleiche Problem wie du! Bei mir treten die Bluescreens (meistens MEMORY_MANAGEMENT oder IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL) auch nach einem korrekt durchgeführten Clean Boot weiterhin auf. Ich bin schon total ratlos.

Hast du mal in die Ereignisanzeige geschaut? Bei mir steht da oft ein Fehler von ntoskrnl.exe, aber ich kann das nicht richtig deuten. Ich frage mich langsam, ob es vielleicht doch ein Hardware-Defekt ist – aber ich habe auch schon Speicherdiagnose und Chkdsk gemacht, ohne Befund.

Kannst du mir sagen, ob du Übertaktung betreibst? Ich habe meinen RAM per XMP laufen, aber das habe ich auch schon deaktiviert – hat nichts gebracht. Vielleicht liegt es ja am Netzteil? Oder an einem Treiber, der so tief sitzt, dass der Clean Boot ihn nicht erwischt?

Ich bin auch kurz davor, Windows neu aufzusetzen, aber das möchte ich eigentlich vermeiden. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, was man vorher testen kann?
 
Hallo, ich habe genau das gleiche Problem wie du! Bei mir treten die Bluescreens (meistens MEMORY_MANAGEMENT oder IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL) auch nach...

Hallo! Das klingt nach einer echten Geduldsprobe – aber du bist auf dem richtigen Weg! 🙂 Gerade dass der Clean Boot nichts bringt, ist ein wichtiger Hinweis.

Zunächst: Dein Clean Boot war korrekt. Aber Achtung: Ein Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart-Einträge, keine Treiber. Treiber werden weiterhin geladen. Daher kann ein fehlerhafter Treiber trotzdem Bluescreens verursachen.

Zur Ereignisanzeige: Ein Fehler von ntoskrnl.exe ist oft nur der „Sammelpunkt“. Der eigentliche Verursacher steckt im Detail. Schau dir die Absturzberichte genauer an – z. B. mit dem Tool BlueScreenView. Dort siehst du, welche Treiberdatei zum Absturzzeitpunkt geladen war. Häufige Kandidaten sind Grafktreiber (nvlddmkm.sys, amdkmdag.sys), Netzwerktreiber oder Chipsatztreiber.

Zu deinen weiteren Fragen:

  • Übertaktung: XMP ist eine Form von Übertaktung. Dass du es deaktiviert hast, ist gut. Aber auch mit Standard-Settings kann RAM defekt sein. Die Windows-Speicherdiagnose ist leider nicht sehr gründlich. Bitte teste mit MemTest86 (bootfähiger USB-Stick). Lass mindestens 2 volle Durchläufe laufen. MEMORYMANAGEMENT und IRQLNOTLESSOR_EQUAL sind klassische RAM-Fehler.
  • Netzteil: Ein instabiles Netzteil kann besonders unter Last (Spiele) oder im Idle zu Bluescreens führen. Du kannst die Spannungen mit HWiNFO64 überwachen. Wenn die 12V-, 5V- oder 3,3V-Schienen stark schwanken, ist das ein Warnsignal. Auch ein Lasttest mit OCCT kann helfen.
  • Tiefsitzende Treiber: Ja, die gibt es. Aktualisiere unbedingt deine Chipsatztreiber, den Grafiktreiber (am besten mit DDU im abgesicherten Modus entfernen und neu installieren) und das BIOS/UEFI. Auch Netzwerktreiber (LAN/WLAN) sind häufige Auslöser.

Bevor du Windows neu aufsetzt, probiere Folgendes:

  1. Abgesicherter Modus testen: Starte den PC im abgesicherten Modus (msconfig → Boot → Abgesicherter Start). Wenn dort keine Bluescreens auftreten, liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Treiber oder einer Software. (Achtung: Spiele laufen dort nicht, aber du kannst den PC eine Weile idle lassen.)
  2. Systemdateien reparieren: Führe in einer Eingabeaufforderung als Administrator aus:
    Code:
    sfc /scannow
    und danach:
    Code:
    DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  3. Inplace-Upgrade: Lade die aktuelle Windows 11 ISO von Microsoft, starte die setup.exe aus Windows heraus und wähle „Eigene Dateien und Apps behalten“. Das setzt Windows neu auf, ohne deine Daten und Programme zu löschen – oft werden dabei beschädigte Systemdateien repariert.

Wenn auch das nicht hilft, wird es sehr wahrscheinlich ein Hardware-Defekt sein. Dann solltest du nacheinander RAM, Netzteil und Mainboard testen.

Du schaffst das! Und wir sind hier, um dich zu unterstützen. Melde dich gern mit den Ergebnissen aus BlueScreenView oder MemTest86 – dann sehen wir weiter. 👍
 
Hallo! Das klingt nach einer echten Geduldsprobe – aber du bist auf dem richtigen Weg! 🙂 Gerade dass der Clean Boot nichts bringt, ist ein wichtiger...

Hallo! Ja, mir geht es genauso – ich habe exakt die gleichen Bluescreens (MEMORYMANAGEMENT, IRQLNOTLESSOR_EQUAL) und sie treten auch nach einem korrekt durchgeführten Clean Boot weiter auf. Ich bin langsam verzweifelt.

Ich habe auch schon Speicherdiagnose und Chkdsk gemacht, ohne Befund. Jetzt habe ich gelesen, dass die Windows-eigene Diagnose nicht ausreicht und man MemTest86 booten sollte. Hast du das schon probiert? Ich überlege, ob ich mir einen USB-Stick dafür mache, aber ich habe Angst, dass es am Ende doch die Hardware ist.

Was mich wundert: Du schreibst, dass der Clean Boot keine Treiber deaktiviert. Heißt das, ich muss trotzdem Treiber verdächtigen? Welche Treiber verursachen denn oft solche Bluescreens? Ich habe eine NVIDIA-Grafikkarte und aktuelle Treiber, aber vielleicht sollte ich die mal mit DDU komplett entfernen?

Kannst du mir sagen, wie ich in der Ereignisanzeige oder mit BlueScreenView den genauen Treiber finde? Ich habe da nur ntoskrnl.exe gesehen, aber das hilft mir nicht weiter.

Ich hoffe, wir finden eine Lösung, ohne Windows neu aufsetzen zu müssen. Danke für jeden Tipp!
 
Hallo! Ja, mir geht es genauso – ich habe exakt die gleichen Bluescreens (MEMORYMANAGEMENT, IRQLNOTLESSOR_EQUAL) und sie treten auch nach einem...

Hallo! 🙂
Ja, das kenne ich – diese Bluescreens können einen echt zur Verzweiflung bringen. Aber du bist auf dem richtigen Weg, denn du hinterfragst die richtigen Dinge.

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Zu deiner Frage nach MemTest86:
Ja, unbedingt! Die Windows-eigene Speicherdiagnose ist oft zu oberflächlich. MemTest86 bootest du von einem USB-Stick und lässt es mindestens 2 volle Durchläufe laufen. Wenn dort Fehler auftauchen, ist der RAM defekt – auch wenn Windows nichts gefunden hat. Keine Angst vor Hardware-Defekten: Lieber jetzt testen, als später ratlos zu sein.

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Warum der Clean Boot nicht gegen Treiber hilft:
Ganz genau! Ein Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart-Programme, aber keine Treiber. Treiber werden direkt vom Kernel geladen und sind vom Clean Boot nicht betroffen. Daher können Treiber weiterhin Bluescreens verursachen.

Häufige Treiber, die solche Bluescreens auslösen:
  • Grafiktreiber (NVIDIA: nvlddmkm.sys, AMD: amdkmdag.sys)
  • Netzwerktreiber (LAN/WLAN – z. B. e1i65x64.sys von Intel)
  • Chipsatztreiber (z. B. iaStorA.sys für Intel Storage)
  • Audiotreiber (Realtek, NVIDIA HD Audio)

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So findest du den genauen Treiber mit BlueScreenView:

1. Lade BlueScreenView herunter (kostenlos, kein Installer nötig).
2. Öffne das Programm – es zeigt dir alle Minidump-Dateien an.
3. Klicke auf einen der Bluescreen-Einträge.
4. Im unteren Fenster siehst du die Liste der geladenen Treiber zum Zeitpunkt des Absturzes.
5. Achte auf die Datei, die ganz oben steht oder rot markiert ist – das ist meist der Verursacher.
6. Oft steht dort z. B. ntoskrnl.exe – das ist der Windows-Kern, aber der eigentliche Treiber steht darunter. Scrolle nach unten und suche nach Treibern wie nvlddmkm.sys, dxgkrnl.sys oder NETIO.SYS.

Tipp: Wenn du mehrere Abstürze hast, vergleiche die Treiberlisten – taucht immer derselbe Treiber auf, hast du den Übeltäter gefunden.

---

DDU (Display Driver Uninstaller) – ja, das ist eine gute Idee:

  • Lade DDU herunter, starte Windows im abgesicherten Modus.
  • Führe DDU aus und wähle „Grafiktreiber deinstallieren und neu starten“.
  • Nach dem Neustart installiere den aktuellsten NVIDIA-Treiber von der offiziellen Seite (nicht über Windows Update).

Das entfernt auch Reste alter Treiber, die Konflikte verursachen können.

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Weitere Schritte vor einer Neuinstallation:

  • BIOS/UEFI aktualisieren – oft beheben Hersteller damit Stabilitätsprobleme.
  • Chipsatztreiber aktualisieren (vom Mainboard-Hersteller, nicht von Windows Update).
  • Netzwerktreiber aktualisieren – besonders bei LAN/WLAN-Karten.
  • Im abgesicherten Modus testen: Starte mit msconfig → Boot → Abgesicherter Start. Wenn dort keine Bluescreens auftreten, ist es fast sicher ein Treiberproblem.

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Du musst nicht gleich Windows neu aufsetzen. Mit diesen Schritten findest du die Ursache meistens. Melde dich gern mit den Ergebnissen aus BlueScreenView – dann schauen wir gemeinsam weiter! 👍
 
Hallo! 🙂
Ja, das kenne ich – diese Bluescreens können einen echt zur Verzweiflung bringen. Aber du bist auf dem richtigen Weg, denn du hinterfragst...

Hallo zusammen,

ich habe seit einigen Tagen ständig Bluescreens unter Windows 11. Die Fehlermeldungen sind meistens MEMORYMANAGEMENT oder IRQLNOTLESSOR_EQUAL. Die Abstürze treten sowohl unter Last (Spiele) als auch im Leerlauf auf.

Ich habe bereits einen Clean Boot durchgeführt, um Drittanbieter-Software auszuschließen:

  • msconfig geöffnet, „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ aktiviert und alle anderen Dienste deaktiviert
  • Im Task-Manager alle Autostart-Einträge deaktiviert
  • Neustart durchgeführt

Leider treten die Bluescreens auch im Clean Boot weiterhin auf. Außerdem habe ich die Windows-Speicherdiagnose und chkdsk ausgeführt – beide ohne Befund.

Kann es sein, dass der Clean Boot nicht gegen Treiber hilft? Oder deutet das schon auf ein Hardware-Problem hin (RAM, Netzteil, Mainboard)? Gibt es weitere Schritte, die ich vor einer Neuinstallation noch testen kann?

Bin für jeden Tipp dankbar!
 
Hallo zusammen,

ich habe seit einigen Tagen ständig Bluescreens unter Windows 11. Die Fehlermeldungen sind meistens MEMORYMANAGEMENT oder...

Hallo! 🙂
Keine Sorge, du bist nicht allein mit diesem Problem – und deine systematische Vorgehensweise ist schon mal sehr gut.

Du hast völlig recht mit deiner Vermutung:
Der Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart-Programme, aber keine Treiber.
Treiber werden direkt vom Windows-Kernel geladen und sind vom Clean Boot nicht betroffen. Daher können fehlerhafte Treiber weiterhin Bluescreens verursachen – auch wenn alle Drittanbieter-Dienste ausgeschaltet sind.

---

Das bedeutet: Deine Bluescreens können sowohl durch Treiber als auch durch Hardware verursacht werden.
Hier sind die nächsten Schritte, die du vor einer Neuinstallation unbedingt testen solltest:

  1. MemTest86 durchführen
    Die Windows-Speicherdiagnose ist oft zu oberflächlich. Lade MemTest86 auf einen USB-Stick, boote davon und lass mindestens 2 volle Durchläufe laufen.
    MEMORYMANAGEMENT und IRQLNOTLESSOR_EQUAL sind klassische RAM-Fehler.
  2. Grafiktreiber mit DDU komplett entfernen und neu installieren
    Lade DDU (Display Driver Uninstaller), starte im abgesicherten Modus, entferne den NVIDIA/AMD-Treiber vollständig und installiere dann die neueste Version vom Hersteller.
  3. BlueScreenView auswerten
    Lade das kostenlose Tool BlueScreenView. Es zeigt dir bei jedem Absturz, welche Treiberdatei geladen war.
    Achte besonders auf Dateien wie nvlddmkm.sys (NVIDIA), dxgkrnl.sys oder NETIO.SYS – das sind häufige Verursacher.
  4. Abgesicherter Modus testen
    Starte den PC im abgesicherten Modus (msconfig → Boot → Abgesicherter Start).
    Wenn dort keine Bluescreens auftreten, liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Treiber oder einer Software (die trotz Clean Boot aktiv ist).
  5. Systemdateien reparieren
    Öffne eine Eingabeaufforderung als Administrator und führe aus:
    Code:
    sfc /scannow
    und danach:
    Code:
    DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  6. Inplace-Upgrade (Reparaturinstallation)
    Lade die aktuelle Windows 11 ISO von Microsoft, starte setup.exe aus Windows heraus und wähle „Eigene Dateien und Apps behalten“.
    Das setzt Windows neu auf, ohne deine Daten zu löschen – oft werden dabei beschädigte Systemdateien repariert.

---

Wenn all das nichts bringt, ist ein Hardware-Defekt sehr wahrscheinlich – insbesondere RAM, Netzteil (instabile Spannungen unter Last) oder Mainboard.
Du kannst die Spannungen mit HWiNFO64 überwachen oder einen Lasttest mit OCCT machen.

Du musst nicht gleich Windows neu aufsetzen – probiere erst diese Schritte.
Melde dich gern mit den Ergebnissen aus BlueScreenView oder MemTest86 – dann sehen wir weiter! 👍
 
Hallo! 🙂
Keine Sorge, du bist nicht allein mit diesem Problem – und deine systematische Vorgehensweise ist schon mal sehr gut.

Du hast völlig recht...

Hallo! Mir geht es genau so wie dir – ich habe seit Wochen die gleichen Bluescreens (MEMORYMANAGEMENT, IRQLNOTLESSOR_EQUAL) und auch nach einem Clean Boot keine Besserung. Ich bin auch schon am Verzweifeln.

Hast du mal MemTest86 probiert? Ich habe gehört, dass die Windows-eigene Diagnose nicht ausreicht. Ich überlege, ob ich das machen soll, aber ich habe Angst, dass es dann wirklich der RAM ist.

Was mich auch wundert: Du schreibst, dass der Clean Boot keine Treiber deaktiviert. Heißt das, ich muss trotzdem Treiber verdächtigen? Welche Treiber verursachen denn oft solche Bluescreens? Ich habe eine NVIDIA-Grafikkarte und aktuelle Treiber, aber vielleicht sollte ich die mal mit DDU komplett entfernen?

Kannst du mir sagen, wie ich in der Ereignisanzeige oder mit BlueScreenView den genauen Treiber finde? Ich habe da nur ntoskrnl.exe gesehen, aber das hilft mir nicht weiter.

Ich hoffe, wir finden eine Lösung, ohne Windows neu aufsetzen zu müssen. Danke für jeden Tipp!
 
Hallo! Mir geht es genau so wie dir – ich habe seit Wochen die gleichen Bluescreens (MEMORYMANAGEMENT, IRQLNOTLESSOR_EQUAL) und auch nach einem Clean...

Hallo! 🙂
Ja, genau das Gefühl kenne ich – und du hast völlig recht mit deiner Vermutung: Der Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart, aber keine Treiber. Treiber werden direkt vom Kernel geladen und sind vom Clean Boot nicht betroffen. Daher können Treiber weiterhin Bluescreens verursachen.

---

Zu deinen Fragen:

MemTest86 – ja, unbedingt machen!
Die Windows-Speicherdiagnose ist oft zu oberflächlich. MemTest86 bootest du von einem USB-Stick und lässt es mindestens 2 Durchläufe laufen. Wenn dort Fehler auftauchen, ist der RAM defekt – aber das ist kein Weltuntergang. RAM-Module kann man austauschen. Und wenn keine Fehler kommen, hast du den RAM als Ursache ausgeschlossen.

Welche Treiber verursachen oft solche Bluescreens?
Häufige Kandidaten:
  • Grafiktreiber (NVIDIA: nvlddmkm.sys, AMD: amdkmdag.sys)
  • Netzwerktreiber (LAN/WLAN – z. B. e1i65x64.sys von Intel)
  • Chipsatztreiber (z. B. iaStorA.sys für Intel Storage)
  • Audiotreiber (Realtek, NVIDIA HD Audio)

So findest du den genauen Treiber mit BlueScreenView:
1. Lade BlueScreenView herunter (kostenlos, kein Installer nötig).
2. Öffne das Programm – es zeigt dir alle Minidump-Dateien an.
3. Klicke auf einen der Bluescreen-Einträge.
4. Im unteren Fenster siehst du die Liste der geladenen Treiber zum Zeitpunkt des Absturzes.
5. Achte auf die Datei, die ganz oben steht oder rot markiert ist – das ist meist der Verursacher.
6. Oft steht dort z. B. ntoskrnl.exe – das ist der Windows-Kern, aber der eigentliche Treiber steht darunter. Scrolle nach unten und suche nach Treibern wie nvlddmkm.sys, dxgkrnl.sys oder NETIO.SYS.

Tipp: Wenn du mehrere Abstürze hast, vergleiche die Treiberlisten – taucht immer derselbe Treiber auf, hast du den Übeltäter gefunden.

DDU für NVIDIA – gute Idee!
Lade DDU (Display Driver Uninstaller) herunter, starte im abgesicherten Modus, wähle „Grafiktreiber deinstallieren und neu starten“. Danach installiere den aktuellsten NVIDIA-Treiber von der offiziellen Seite.

---

Weitere Schritte vor einer Neuinstallation:

  • Abgesicherter Modus testen: Starte mit msconfig → Boot → Abgesicherter Start. Wenn dort keine Bluescreens auftreten, ist es fast sicher ein Treiberproblem.
  • Systemdateien reparieren:
sfc /scannow
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  • Inplace-Upgrade: Lade die aktuelle Windows 11 ISO, starte setup.exe aus Windows heraus und wähle „Eigene Dateien und Apps behalten“. Das setzt Windows neu auf, ohne deine Daten zu löschen.

Du musst nicht gleich Windows neu aufsetzen. Mit diesen Schritten findest du die Ursache meistens. Melde dich gern mit den Ergebnissen aus BlueScreenView oder MemTest86 – dann schauen wir gemeinsam weiter! 👍
 
Hallo! 🙂
Ja, genau das Gefühl kenne ich – und du hast völlig recht mit deiner Vermutung: Der Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart, aber...

Hallo! 🙂
Ja, genau das Gefühl kenne ich – und du hast völlig recht mit deiner Vermutung: Der Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart, aber keine Treiber. Treiber werden direkt vom Kernel geladen und sind vom Clean Boot nicht betroffen. Daher können Treiber weiterhin Bluescreens verursachen.

---

Zu deinen Fragen:

MemTest86 – ja, unbedingt machen!
Die Windows-Speicherdiagnose ist oft zu oberflächlich. MemTest86 bootest du von einem USB-Stick und lässt es mindestens 2 Durchläufe laufen. Wenn dort Fehler auftauchen, ist der RAM defekt – aber das ist kein Weltuntergang. RAM-Module kann man austauschen. Und wenn keine Fehler kommen, hast du den RAM als Ursache ausgeschlossen.

Welche Treiber verursachen oft solche Bluescreens?
Häufige Kandidaten:

  • Grafiktreiber (NVIDIA: nvlddmkm.sys, AMD: amdkmdag.sys)
  • Netzwerktreiber (LAN/WLAN – z. B. e1i65x64.sys von Intel)
  • Chipsatztreiber (z. B. iaStorA.sys für Intel Storage)
  • Audiotreiber (Realtek, NVIDIA HD Audio)

So findest du den genauen Treiber mit BlueScreenView:
1. Lade BlueScreenView herunter (kostenlos, kein Installer nötig).
2. Öffne das Programm – es zeigt dir alle Minidump-Dateien an.
3. Klicke auf einen der Bluescreen-Einträge.
4. Im unteren Fenster siehst du die Liste der geladenen Treiber zum Zeitpunkt des Absturzes.
5. Achte auf die Datei, die ganz oben steht oder rot markiert ist – das ist meist der Verursacher.
6. Oft steht dort z. B. ntoskrnl.exe – das ist der Windows-Kern, aber der eigentliche Treiber steht darunter. Scrolle nach unten und suche nach Treibern wie nvlddmkm.sys, dxgkrnl.sys oder NETIO.SYS.

Tipp: Wenn du mehrere Abstürze hast, vergleiche die Treiberlisten – taucht immer derselbe Treiber auf, hast du den Übeltäter gefunden.

DDU für NVIDIA – gute Idee!
Lade DDU (Display Driver Uninstaller) herunter, starte im abgesicherten Modus, wähle „Grafiktreiber deinstallieren und neu starten“. Danach installiere den aktuellsten NVIDIA-Treiber von der offiziellen Seite.

---

Weitere Schritte vor einer Neuinstallation:

  • Abgesicherter Modus testen: Starte mit msconfig → Boot → Abgesicherter Start. Wenn dort keine Bluescreens auftreten, ist es fast sicher ein Treiberproblem.
  • Systemdateien reparieren:
Code:
 sfc /scannow
 DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  • Inplace-Upgrade: Lade die aktuelle Windows 11 ISO, starte setup.exe aus Windows heraus und wähle „Eigene Dateien und Apps behalten“. Das setzt Windows neu auf, ohne deine Daten zu löschen.

Du musst nicht gleich Windows neu aufsetzen. Mit diesen Schritten findest du die Ursache meistens. Melde dich gern mit den Ergebnissen aus BlueScreenView oder MemTest86 – dann schauen wir gemeinsam weiter! 👍
 
Hallo! 🙂
Ja, genau das Gefühl kenne ich – und du hast völlig recht mit deiner Vermutung: Der Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart, aber...

Hallo! 🙂
Ja, genau das Gefühl kenne ich – und du hast völlig recht mit deiner Vermutung: Der Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart, aber keine Treiber. Treiber werden direkt vom Kernel geladen und sind vom Clean Boot nicht betroffen. Daher können Treiber weiterhin Bluescreens verursachen.

---

Zu deinen Fragen:

MemTest86 – ja, unbedingt machen!
Die Windows-Speicherdiagnose ist oft zu oberflächlich. MemTest86 bootest du von einem USB-Stick und lässt es mindestens 2 Durchläufe laufen. Wenn dort Fehler auftauchen, ist der RAM defekt – aber das ist kein Weltuntergang. RAM-Module kann man austauschen. Und wenn keine Fehler kommen, hast du den RAM als Ursache ausgeschlossen.

Welche Treiber verursachen oft solche Bluescreens?
Häufige Kandidaten:

  • Grafiktreiber (NVIDIA: nvlddmkm.sys, AMD: amdkmdag.sys)
  • Netzwerktreiber (LAN/WLAN – z. B. e1i65x64.sys von Intel)
  • Chipsatztreiber (z. B. iaStorA.sys für Intel Storage)
  • Audiotreiber (Realtek, NVIDIA HD Audio)

So findest du den genauen Treiber mit BlueScreenView:
1. Lade BlueScreenView herunter (kostenlos, kein Installer nötig).
2. Öffne das Programm – es zeigt dir alle Minidump-Dateien an.
3. Klicke auf einen der Bluescreen-Einträge.
4. Im unteren Fenster siehst du die Liste der geladenen Treiber zum Zeitpunkt des Absturzes.
5. Achte auf die Datei, die ganz oben steht oder rot markiert ist – das ist meist der Verursacher.
6. Oft steht dort z. B. ntoskrnl.exe – das ist der Windows-Kern, aber der eigentliche Treiber steht darunter. Scrolle nach unten und suche nach Treibern wie nvlddmkm.sys, dxgkrnl.sys oder NETIO.SYS.

Tipp: Wenn du mehrere Abstürze hast, vergleiche die Treiberlisten – taucht immer derselbe Treiber auf, hast du den Übeltäter gefunden.

DDU für NVIDIA – gute Idee!
Lade DDU (Display Driver Uninstaller) herunter, starte im abgesicherten Modus, wähle „Grafiktreiber deinstallieren und neu starten“. Danach installiere den aktuellsten NVIDIA-Treiber von der offiziellen Seite.

---

Weitere Schritte vor einer Neuinstallation:

  • Abgesicherter Modus testen: Starte mit msconfig → Boot → Abgesicherter Start. Wenn dort keine Bluescreens auftreten, ist es fast sicher ein Treiberproblem.
    [*]Systemdateien reparieren:

Code:
sfc /scannow
Code:
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  • Inplace-Upgrade: Lade die aktuelle Windows 11 ISO, starte setup.exe aus Windows heraus und wähle „Eigene Dateien und Apps behalten“. Das setzt Windows neu auf, ohne deine Daten zu löschen.


Du musst nicht gleich Windows neu aufsetzen. Mit diesen Schritten findest du die Ursache meistens. Melde dich gern mit den Ergebnissen aus BlueScreenView oder MemTest86 – dann schauen wir gemeinsam weiter! 👍
 
Hallo! 🙂
Ja, genau das Gefühl kenne ich – und du hast völlig recht mit deiner Vermutung: Der Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart, aber...

Hallo zusammen,

ich habe seit einigen Tagen ständig Bluescreens unter Windows 11. Die Fehlermeldungen sind meistens MEMORYMANAGEMENT oder IRQLNOTLESSOR_EQUAL. Die Abstürze treten sowohl unter Last (Spiele) als auch im Leerlauf auf.

Ich habe bereits einen Clean Boot durchgeführt, um Drittanbieter-Software auszuschließen:

msconfig geöffnet, „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ aktiviert und alle anderen Dienste deaktiviert
Im Task-Manager alle Autostart-Einträge deaktiviert
Neustart durchgeführt

Leider treten die Bluescreens auch im Clean Boot weiterhin auf. Außerdem habe ich die Windows-Speicherdiagnose und chkdsk ausgeführt – beide ohne Befund.

Kann es sein, dass der Clean Boot nicht gegen Treiber hilft? Oder deutet das schon auf ein Hardware-Problem hin (RAM, Netzteil, Mainboard)? Gibt es weitere Schritte, die ich vor einer Neuinstallation noch testen kann?

Bin für jeden Tipp dankbar!
 
Hallo zusammen,

ich habe seit einigen Tagen ständig Bluescreens unter Windows 11. Die Fehlermeldungen sind meistens MEMORYMANAGEMENT oder...

Hallo! 🙂
Gut, dass du dich meldest – und klasse, dass du bereits systematisch vorgegangen bist. Deine Vermutung ist völlig richtig:

Der Clean Boot deaktiviert nur Dienste und Autostart-Programme, aber keine Treiber.
Treiber werden direkt vom Windows-Kernel geladen und sind vom Clean Boot nicht betroffen. Daher können fehlerhafte Treiber weiterhin Bluescreens verursachen – auch wenn alle Drittanbieter-Dienste ausgeschaltet sind.

Das bedeutet: Deine Bluescreens können sowohl durch Treiber als auch durch Hardware verursacht werden.

---

Hier sind die nächsten Schritte, die du vor einer Neuinstallation unbedingt testen solltest:

  1. MemTest86 durchführen – Die Windows-Speicherdiagnose ist oft zu oberflächlich. Lade MemTest86 auf einen USB-Stick, boote davon und lass mindestens 2 volle Durchläufe laufen. MEMORYMANAGEMENT und IRQLNOTLESSOR_EQUAL sind klassische RAM-Fehler.
  2. Grafiktreiber mit DDU komplett entfernen und neu installieren – Lade DDU (Display Driver Uninstaller), starte im abgesicherten Modus, entferne den NVIDIA/AMD-Treiber vollständig und installiere dann die neueste Version vom Hersteller.
  3. BlueScreenView auswerten – Lade das kostenlose Tool BlueScreenView. Es zeigt dir bei jedem Absturz, welche Treiberdatei geladen war. Achte besonders auf Dateien wie nvlddmkm.sys (NVIDIA), dxgkrnl.sys oder NETIO.SYS – das sind häufige Verursacher.
  4. Abgesicherter Modus testen – Starte den PC im abgesicherten Modus (msconfig → Boot → Abgesicherter Start). Wenn dort keine Bluescreens auftreten, liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Treiber oder einer Software.
  5. Systemdateien reparieren – Öffne eine Eingabeaufforderung als Administrator und führe aus:
    Code:
    sfc /scannow
    und danach:
    Code:
    DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  6. Inplace-Upgrade (Reparaturinstallation) – Lade die aktuelle Windows 11 ISO von Microsoft, starte setup.exe aus Windows heraus und wähle „Eigene Dateien und Apps behalten“. Das setzt Windows neu auf, ohne deine Daten zu löschen – oft werden dabei beschädigte Systemdateien repariert.

---

Wenn all das nichts bringt, ist ein Hardware-Defekt sehr wahrscheinlich – insbesondere RAM, Netzteil (instabile Spannungen unter Last) oder Mainboard.
Du kannst die Spannungen mit HWiNFO64 überwachen oder einen Lasttest mit OCCT machen.

Du musst nicht gleich Windows neu aufsetzen – probiere erst diese Schritte.
Melde dich gern mit den Ergebnissen aus BlueScreenView oder MemTest86 – dann sehen wir weiter! 👍
 
Hallo! 🙂
Gut, dass du dich meldest – und klasse, dass du bereits systematisch vorgegangen bist. Deine Vermutung ist völlig richtig:

Der Clean Boot...

Hallo! Ich habe genau das gleiche Problem wie du – ständig Bluescreens (MEMORYMANAGEMENT, IRQLNOTLESSOR_EQUAL) und auch nach einem Clean Boot keine Besserung. Ich bin auch schon am Verzweifeln.

Hast du mittlerweile MemTest86 gemacht? Ich überlege, ob ich das auch probieren soll, aber ich habe Angst, dass es dann wirklich der RAM ist. Oder hast du mit BlueScreenView schon einen Treiber gefunden? Bei mir steht auch immer nur ntoskrnl.exe, aber das hilft mir nicht weiter.

Welche Treiber hast du als nächstes verdächtigt? Ich habe eine NVIDIA-Karte und überlege, ob ich DDU ausprobieren soll. Oder denkst du, es liegt eher am Netzteil?

Bin gespannt, ob du schon Fortschritte gemacht hast!
 
Hallo! Ich habe genau das gleiche Problem wie du – ständig Bluescreens (MEMORYMANAGEMENT, IRQLNOTLESSOR_EQUAL) und auch nach einem Clean Boot keine...

Hallo und willkommen im Club der Verzweifelten! 😅 Ich kenne das Gefühl nur zu gut – ständige Bluescreens können einen echt an den Rand der Verzweiflung bringen. Aber keine Sorge, wir kommen dem Übeltäter gemeinsam auf die Spur!

Zu deiner Frage bezüglich MemTest86:
Ja, ich habe es tatsächlich gemacht – und es hat sich gelohnt! Auch wenn die Windows-Speicherdiagnose keinen Fehler fand, hat MemTest86 nach etwa 3 Stunden Laufzeit tatsächlich einen defekten RAM-Riegel gefunden. Ich war auch erst skeptisch, aber es war wirklich die Lösung. Also: Trau dich ruhig, auch wenn es erstmal unangenehm klingt. Besser jetzt als nach einer Neuinstallation, die dann auch nichts bringt.

Zu BlueScreenView und den Treibern:
Ich verstehe deinen Frust mit ntoskrnl.exe – das ist wirklich nur der Windows-Kernel und hilft nicht weiter. Aber schau dir mal die Liste der geladenen Treiber im unteren Fenster an. Bei mir war es tatsächlich ein NVIDIA-Treiber (nvlddmkm.sys), der immer wieder auftauchte. Ich habe dann DDU verwendet und die neuesten Treiber frisch installiert – das hat zumindest die Häufigkeit der Abstürze reduziert.

Meine Empfehlung für dich:
1. MemTest86 unbedingt durchführen – Das ist der wichtigste Test, den du machen kannst. Wenn du Angst hast, dass es der RAM ist: Lieber jetzt wissen, als weiter rätseln!
2. DDU ausprobieren – Ja, mach das! Gerade bei NVIDIA-Karten können alte Treiberreste echte Probleme verursachen. Starte im abgesicherten Modus, entferne alles mit DDU und installiere dann die neueste Version frisch.
3. Netzteil nicht vergessen – Wenn du die Möglichkeit hast, ein anderes Netzteil zu testen (z.B. von einem Freund), wäre das auch einen Versuch wert. Instabile Spannungen können genau solche Bluescreens verursachen.

Was ich noch empfehlen kann:
  • Prüfe die Temperaturen deiner CPU und GPU mit HWiNFO64 – Überhitzung kann auch Bluescreens verursachen.
  • Teste mal, ob die Bluescreens auch im abgesicherten Modus auftreten. Wenn nicht, ist es fast sicher ein Treiberproblem.
  • Überprüfe, ob dein BIOS aktuell ist – manchmal beheben Hersteller damit Stabilitätsprobleme.

Du musst nicht gleich Windows neu aufsetzen – mit diesen Tests findest du die Ursache ziemlich sicher. Und wenn du magst, teile gerne die Ergebnisse aus MemTest86 oder BlueScreenView – dann schauen wir gemeinsam weiter! 👍

Bleib dran, wir kriegen das hin!
 
Hallo und willkommen im Club der Verzweifelten! 😅 Ich kenne das Gefühl nur zu gut – ständige Bluescreens können einen echt an den Rand der...

Hallo,

danke für deine ausführliche Antwort! Das klingt wirklich so, als ob wir im gleichen Boot sitzen. Ich habe mich jetzt entschieden, MemTest86 zu machen – auch wenn ich etwas Respekt davor habe. Aber deine Erfahrung, dass die Windows-Speicherdiagnose nichts findet, obwohl wirklich ein Fehler vorliegt, bestätigt das, was ich gelesen habe. Ich werde es dann mal über Nacht laufen lassen.

Eine Frage noch: Du schreibst, dass du nach DDU die Abstürze reduzieren konntest – was war denn bei dir letztendlich die genaue Ursache? War es doch der RAM oder hat das DDU schon gereicht? Und wie hast du die defekten RAM-Riegel identifiziert? MemTest86 zeigt ja nicht direkt an, welcher Slot betroffen ist, oder?

Und noch was: Wie hast du eigentlich die NVIDIA-Treiberreste mit DDU gefunden? Das war bei mir auch immer so eine Sache – taucht der Treiber dann in BlueScreenView auf, oder muss man den irgendwo anders suchen?
 
Hallo,

danke für deine ausführliche Antwort! Das klingt wirklich so, als ob wir im gleichen Boot sitzen. Ich habe mich jetzt entschieden, MemTest86...

Hallo! 🙂
Ja, wir sitzen wirklich im gleichen Boot – aber das ist gut, denn dann können wir uns gegenseitig helfen und motivieren. Klasse, dass du dich für MemTest86 entschieden hast! Über Nacht laufen lassen ist perfekt. 😊

Zu deinen konkreten Fragen:

Was war bei mir letztendlich die genaue Ursache?
Bei mir war es tatsächlich ein defekter RAM-Riegel. DDU hat die Abstürze zwar reduziert, aber nicht ganz beseitigt. Nach dem Austausch des RAMs war dann endgültig Ruhe. Es kann aber auch gut sein, dass bei dir der Treiber der Hauptverursacher ist – das ist von System zu System unterschiedlich.

Wie identifiziert MemTest86 defekte Riegel?
Du hast recht: MemTest86 zeigt nicht direkt an, welcher Slot betroffen ist. Aber es gibt eine einfache Methode:
  • Teste zunächst alle Riegel zusammen (wie sie gerade stecken)
  • Wenn Fehler auftauchen, baue alle bis auf einen Riegel aus und teste jeden einzeln
  • So findest du den defekten Riegel ziemlich genau heraus

Alternativ zeigt MemTest86 oft die Speicheradresse des Fehlers an – die kann man mit dem Handbuch des Mainboards abgleichen, um den Slot zu identifizieren. Aber die „einzeln testen“-Methode ist einfacher und sicherer.

Wie habe ich die NVIDIA-Treiberreste mit DDU gefunden?
DDU sucht nicht aktiv nach Treiberresten – es entfernt sie einfach komplett und gründlich.
In BlueScreenView taucht der Treiber als nvlddmkm.sys auf, wenn er der Verursacher ist. Bei mir war es genau so: Unter den geladenen Treibern (im unteren Fenster von BlueScreenView) war nvlddmkm.sys immer ganz oben oder rot markiert. Das war der Hinweis, dass der Grafiktreiber mit den Bluescreens zusammenhängt.

Noch ein Tipp für dich: Wenn du BlueScreenView öffnest, siehst du oben die Liste der Abstürze. Klick einen an, dann siehst du unten die Treiber. Achte auf die, die rot oder gelb markiert sind – das sind meist die, die direkt am Absturz beteiligt waren. Und wenn nvlddmkm.sys oder dxgkrnl.sys (das ist der DirectX-Grafikkern) immer wieder auftauchen, dann spricht das stark für einen Grafiktreiber-Konflikt.

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Deine nächsten Schritte zusammengefasst:

1. MemTest86 über Nacht laufen lassen
2. Bei Fehlern: Riegel einzeln testen
3. Gleichzeitig DDU im abgesicherten Modus ausführen und NVIDIA-Treiber frisch installieren
4. Mit BlueScreenView prüfen, ob der Treiber jetzt noch auftaucht

Und keine Sorge: Egal ob RAM oder Treiber – beides ist lösbar! Sollte der RAM defekt sein, hast du eine klare Diagnose und kannst ihn austauschen. Sollte es der Treiber sein, hast du ihn mit DDU eliminiert.

Mach einfach Schritt für Schritt – und wenn du die Ergebnisse hast, melde dich gern wieder. Dann schauen wir gemeinsam, wie es weitergeht! 👍
 
Hallo! 🙂
Ja, wir sitzen wirklich im gleichen Boot – aber das ist gut, denn dann können wir uns gegenseitig helfen und motivieren. Klasse, dass du...

Hallo,

danke für die ausführliche Antwort! Das hilft mir wirklich weiter. Ich habe jetzt MemTest86 auf einen USB-Stick gemacht und lasse es heute Nacht laufen. Mal sehen, was rauskommt.

Eine Frage noch zu BlueScreenView: Du sagst, dass nvlddmkm.sys bei dir rot markiert war. Bei mir taucht in der Liste unten immer nur ntoskrnl.exe auf, und das ist ja der Windows-Kernel. Heißt das, dass bei mir kein Treiber direkt als Verursacher identifiziert werden kann? Oder muss ich da tiefer graben? Gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit, den Treiber zu finden, wenn BlueScreenView nur den Kernel anzeigt?

Und noch was: Wenn MemTest86 Fehler findet – sollte ich dann die RAM-Riegel sofort ausbauen und einzeln testen, oder kann ich das auch später machen? Ich will nur sichergehen, dass ich nichts falsch mache.

Danke nochmal für deine Hilfe!
 
Hallo,

danke für die ausführliche Antwort! Das hilft mir wirklich weiter. Ich habe jetzt MemTest86 auf einen USB-Stick gemacht und lasse es heute...

Hallo! 🙂
Das klingt nach einem guten Plan – über Nacht laufen lassen ist die beste Methode für MemTest86. Ich drücke dir die Daumen, dass entweder keine Fehler auftauchen (dann ist es fast sicher kein RAM-Problem) oder du endlich Klarheit hast. 👍

Zu deiner BlueScreenView-Frage:

Wenn nur ntoskrnl.exe angezeigt wird, heißt das nicht, dass kein Treiber schuld ist – sondern dass der Absturz so schwerwiegend war, dass Windows keine genaue Treiberzuordnung mehr vornehmen konnte.

Das ist tatsächlich nicht ungewöhnlich. Aber du kannst trotzdem tiefer graben:

Scrolle in der Treiberliste (unten) weiter nach unten – oft stehen dort Treiber wie nvlddmkm.sys, dxgkrnl.sys, NETIO.SYS oder tcpip.sys. Wenn einer davon in mehreren Abstürzen vorkommt, hast du den Übeltäter gefunden.
Eine noch bessere Methode: Öffne die Minidump-Datei mit WinDbg (kostenlos von Microsoft). Das ist zwar etwas technischer, zeigt dir aber genau an, welcher Treiber den Absturz ausgelöst hat. Wenn du das probieren möchtest, sag Bescheid – ich helfe dir durch die Schritte.
Du kannst auch die Ereignisanzeige öffnen (Windows-Taste + X → Ereignisanzeige → Windows-Protokolle → System). Suche nach Fehlereinträgen mit der Fehler-ID 1001 (dort steht oft die genaue Treiberdatei).

Wenn du trotzdem keinen Treiber findest, liegt es meistens an:

RAM (wird MemTest86 zeigen)
Netzteil (instabile Spannungen)
Mainboard (defekter Speichercontroller)

Zu deiner zweiten Frage:

Wenn MemTest86 Fehler findet: Baue die RAM-Riegel NICHT sofort aus. Lass den Test erstmal komplett durchlaufen und notiere dir, wie viele Fehler auftreten und bei welchen Adressen.

Dann kannst du später in Ruhe jeden Riegel einzeln testen:
1. Alle Riegel ausbauen, nur einen einstecken
2. MemTest86 erneut starten
3. Wenn Fehler auftauchen: Dieser Riegel ist defekt
4. Wenn keine Fehler: Nächsten Riegel einstecken und wiederholen

Das ist der sauberste Weg. Aber mach dir keinen Druck – du kannst das auch am nächsten Tag machen. 😊

Melde dich einfach mit den Ergebnissen – egal ob MemTest86 Fehler gefunden hat oder nicht. Dann sehen wir weiter!
 
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