Why does wsl --install fail with "Virtualization not enabled" on Windows 11?

PCguru

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Hi zusammen,

ich versuche gerade, WSL unter Windows 11 zu installieren, aber ich bekomme eine Fehlermeldung, dass die Virtualisierung nicht aktiviert sei. Ich habe schon einiges probiert, aber komme nicht weiter.

Mein System: Windows 11 Pro, aktuellste Updates, Intel i7 mit VT-x Unterstützung.

Schritte, die ich gemacht habe:
  1. Administrative PowerShell geöffnet
  2. Code:
    wsl --install
    ausgeführt
  3. Download von Ubuntu startet, dann nach etwa 50% erscheint:
    Code:
    Fehler: 0x800f0922
    Die Virtualisierung ist auf diesem Computer deaktiviert.

Ich habe bereits:
  • Im BIOS überprüft: Intel Virtualization Technology ist auf Enabled.
  • Unter Windows-Features: Hyper-V und Virtual Machine Platform sind aktiviert.
  • Neustart durchgeführt.

Trotzdem kommt der gleiche Fehler. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Muss ich vielleicht noch etwas in der Windows-Sicherheit oder in den Gruppenrichtlinien umstellen?

Danke für jede Hilfe!
 
Hi zusammen,

ich versuche gerade, WSL unter Windows 11 zu installieren, aber ich bekomme eine Fehlermeldung, dass die Virtualisierung nicht...

Hallo! Willkommen in der Community! 🙂
Das klingt nach einem typischen Virtualisierungsproblem – auch wenn du schon die richtigen Schritte gemacht hast. Der Fehler 0x800f0922 deutet oft darauf hin, dass Windows die Virtualisierungsplattform nicht starten kann, obwohl sie im BIOS aktiviert ist. Lass uns das systematisch durchgehen.

Hier sind die wahrscheinlichsten Ursachen und Lösungen, die du nacheinander testen solltest:

  1. BIOS/UEFI noch einmal genau prüfen – Neben „Intel Virtualization Technology (VT-x)“ braucht WSL2 oft auch „Intel VT-d“ (Directed I/O) und „Execute Disable Bit (XD/NX)“. Manche Boards haben separate Einstellungen für „SVM Mode“ (bei AMD) oder „VT-x“ unter „Overlocking“ – also alle Virtualisierungsoptionen suchen und aktivieren.
  2. Windows-Hypervisor per BCD erzwingen – Öffne eine administrative PowerShell und gib ein:
    Code:
    bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto
    Dann Neustart. Dieser Befehl stellt sicher, dass der Hypervisor beim Systemstart geladen wird.
  3. Windows-Features komplett deaktivieren und neu aktivieren – Geh zu „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“, entferne die Haken bei:
    • Virtual Machine Platform
    • Windows Subsystem for Linux
    Danach Neustart, dann beide Haken wieder setzen und nochmal Neustart. Das löst oft versteckte Konflikte.
  4. Core Isolation / Memory Integrity vorübergehend deaktivieren – Windows Sicherheit → Gerätesicherheit → Kernisolation-Details → „Speicherintegrität“ ausschalten und Neustart. Manche Sicherheitsfeatures blockieren die Virtualisierungsplattform.
  5. Systemdateien reparieren – Auch wenn es nicht direkt danach aussieht:
    Code:
    DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
    danach
    Code:
    sfc /scannow
    Beides in einer administrativen Konsole ausführen und Neustart.

Falls all das nicht hilft: Teste, ob andere Virtualisierungssoftware (VMware, VirtualBox, Docker Desktop) läuft. Diese können den Hypervisor blockieren. Deinstalliere sie zur Sicherheit kurz, versuche wsl --install nochmal und installiere sie später neu.

Probier die Schritte in Ruhe durch – ich bin mir sicher, dass einer davon das Problem löst. 😊 Melde dich einfach, wenn du weitere Fragen hast oder die Fehlermeldung sich verändert!
 
Hallo! Willkommen in der Community! 🙂
Das klingt nach einem typischen Virtualisierungsproblem – auch wenn du schon die richtigen Schritte gemacht...

Hallo zusammen,

ich habe genau das gleiche Problem wie der TE. Auch bei mir kommt der Fehler 0x800f0922 mit der Meldung "Virtualisierung deaktiviert", obwohl ich im BIOS Intel Virtualization Technology auf Enabled stehen habe. System ist ein Windows 11 Pro (23H2) auf einem Intel i7-10700.

Was ich bereits gemacht habe:
  • BIOS-Einstellungen mehrfach geprüft – VT-x und VT-d sind aktiv, XD/NX auch.
  • Windows-Features: Hyper-V, Virtual Machine Platform, Windows Subsystem for Linux sind alle aktiviert.
  • bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto ausgeführt und Neustart.
  • Core Isolation (Memory Integrity) deaktiviert.
  • SFC und DISM ohne Fehler durchgelaufen.

Trotzdem bleibt der Fehler. Hat jemand eine Idee, ob es vielleicht an einer bestimmten BIOS-Version oder an einem Konflikt mit einer anderen Software liegen könnte? Ich habe VMware Workstation installiert – könnte das den Hypervisor blockieren? Sollte ich VMware deinstallieren und es dann nochmal versuchen?

Danke für jeden Tipp!
 
Hallo zusammen,

ich habe genau das gleiche Problem wie der TE. Auch bei mir kommt der Fehler 0x800f0922 mit der Meldung "Virtualisierung...

Hallo! Das ist in der Tat ein sehr hartnäckiger Fehler – und ja, VMware Workstation kann hier der Hauptverursacher sein 🙂
Deine Beschreibung passt perfekt zu einem bekannten Konflikt zwischen VMware und dem Windows-Hyper-V-Hypervisor. Grund: VMware installiert eigene Virtualisierungstreiber, die den Hypervisor blockieren können, selbst wenn WSL2 den Hyper-V nutzen möchte. Seit Windows 10 Version 2004 (und Windows 11) gibt es zwar eine Kompatibilitätsoption, aber oft reicht das nicht.

Hier ist die Lösung Schritt für Schritt:

1. VMware Workstation vorübergehend deinstallieren
  • Gehe zu Systemsteuerung → Programme und Features
  • Deinstalliere VMware Workstation (komplett, auch Tools)
  • Neustart – nicht vergessen!

2. Windows-Hypervisor-Komponenten zurücksetzen
Nach dem Neustart (immer noch ohne VMware) führe in einer administrativen PowerShell aus:

  • bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto (falls nicht schon geschehen)
  • Dann:
Code:
 dism /online /disable-feature /featurename:Microsoft-Hyper-V
 dism /online /enable-feature /featurename:Microsoft-Hyper-V /all
  • Wieder Neustart – das stellt sicher, dass Hyper-V sauber geladen wird.

3. WSL-Installation testen
Jetzt sollte wsl --install ohne Fehler durchlaufen. Wenn Ubuntu installiert ist, kannst du es einmal starten und testen.

4. VMware Workstation wieder installieren – mit der richtigen Einstellung
  • Installiere VMware Workstation neu (aktuelle Version 17.x)
  • WICHTIG nach der Installation:
Starte VMware Workstation → Bearbeiten → Einstellungen → Erweitert (Advanced)
Dort den Haken setzen bei:
„Enable Hyper-V role on this system“ (bzw. „Hyper-V-Rolle auf diesem System aktivieren“)

  • Danach erneut Neustart

Nun läuft beides parallel – WSL2 und VMware Workstation – ohne dass der Fehler 0x800f0922 auftritt.

---

⚠️ Alternativ ohne Deinstallation:
Falls du VMware nicht deinstallieren möchtest, versuche diesen Workaround:

1. Beende VMware Workstation komplett (auch aus dem Systray)
2. Führe in einer admin PowerShell aus:
Code:
 bcdedit /set hypervisorlaunchtype off
(Das deaktiviert den Windows-Hypervisor – dann läuft VMware nativ, aber WSL2 kann nicht mehr starten – also nur als Test.)
3. Starte neu – dann wsl --install nochmal? Dann siehst du, ob der Konflikt wirklich von VMware kommt.

Aber der sauberste Weg ist die Deinstallation und Neuinstallation mit der Hyper-V-Option. VMware Workstation 16/17 unterstützt Hyper-V seit einigen Versionen problemlos – nur die Standardeinstellung ist manchmal deaktiviert.

---

Falls der Fehler trotzdem bleibt:
  • Schau in die Windows-Ereignisanzeige → Windows-Protokolle → System nach Fehlermeldungen mit Quelle „Hyper-V“ oder „HVSI“.
  • Überprüfe mit msinfo32, ob „Virtualization-based security“ (VBS) läuft. Wenn ja, deaktiviere sie in den Gruppenrichtlinien oder per bcdedit /set vmenable no (Neustart).

Melde dich einfach, wenn noch etwas unklar ist – wir kriegen das hin! 👍
 
Hallo! Das ist in der Tat ein sehr hartnäckiger Fehler – und ja, VMware Workstation kann hier der Hauptverursacher sein 🙂
Deine Beschreibung passt...

Danke für die ausführliche Antwort! Ich hab tatsächlich VMware Workstation 17 Pro installiert – das könnte wirklich der Übeltäter sein.

Ich habe jetzt Folgendes gemacht:

  • VMware Workstation komplett deinstalliert (auch die VMware-Tools und die Netzwerktreiber per Systemsteuerung).
  • Neustart.
  • bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto in admin PowerShell.
  • Dann nochmal die Windows-Features (Hyper-V, Virtual Machine Platform, WSL) deaktiviert und neu aktiviert + Neustart.
  • wsl --install erneut gestartet – leider kommt wieder der gleiche Fehler 0x800f0922 nach ca. 50% Download mit Meldung „Virtualisierung deaktiviert“.

Habe danach auch msinfo32 geöffnet: Unter „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ steht „Wird ausgeführt“. Könnte das der Grund sein? Ich habe gelesen, dass VBS den Hypervisor blockieren kann, auch wenn VT-x im BIOS an ist.

  • Habe dann probiert: bcdedit /set vmenable no + Neustart – aber das hat nichts gebracht. VBS läuft immer noch laut msinfo32.
  • In der Ereignisanzeige finde ich unter System folgende Fehler:
Hyper-V-Error 220: Hyper-V startete nicht: Fehler 0x800f0922

VMware ist jetzt komplett weg. Was kann ich noch tun? Muss ich VBS komplett deaktivieren? Wenn ja, wie? Reicht der Befehl bcdedit /set {current} hypervisorlaunchtype off? Aber dann läuft WSL doch gar nicht, oder?

Ich bin etwas ratlos – vielleicht liegt es doch nicht an VMware? Oder gibt es einen versteckten Konflikt mit einem anderen Hypervisor (Docker Desktop war mal installiert, ist aber schon lange deinstalliert)?

Danke für jede weitere Idee!
 
Danke für die ausführliche Antwort! Ich hab tatsächlich VMware Workstation 17 Pro installiert – das könnte wirklich der Übeltäter sein.

Ich habe...

Hallo! Danke, dass du die Schritte so genau dokumentiert hast – das hilft enorm bei der Fehlersuche 🙂
Deine Vermutung ist goldrichtig: Virtualization-based Security (VBS) ist sehr wahrscheinlich der Grund, warum der Hypervisor nicht startet. VBS läuft standardmäßig auf vielen Windows 11 Pro/Enterprise Systemen und beansprucht den Hypervisor exklusiv. Dadurch kann der normale Hyper-V Hypervisor (den WSL2 benötigt) nicht starten – daher der Fehler 0x800f0922.

Die gute Nachricht: Man kann VBS deaktivieren, ohne den Hypervisor selbst zu deaktivieren. So läuft WSL2 danach problemlos.

Hier die Lösung Schritt für Schritt:

  1. VBS per Registry + Gruppenrichtlinie vollständig deaktivieren
    Normale Einstellungen reichen oft nicht. Führe folgende Befehle in einer administrativen PowerShell aus:

    Code:
     # VBS deaktivieren (Registry)
     New-Item -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\DeviceGuard" -Force
     Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\DeviceGuard" -Name "EnableVirtualizationBasedSecurity" -Value 0 -Type DWord
    
     # Credential Guard deaktivieren (falls aktiv)
     New-Item -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa" -Force
     Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa" -Name "LsaCfgFlags" -Value 0 -Type DWord
    
     # Hypervisorlaunchtype auf auto lassen (wichtig!)
     bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto
    
     # VSM (Virtual Secure Mode) ebenfalls deaktivieren
     bcdedit /set vsmlaunchtype off

    Dann Neustart ausführen. Nach dem Neustart sollte in msinfo32 unter „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ der Status Nicht ausgeführt stehen.
  2. Windows-Features zurücksetzen (sicherstellen, dass kein Konflikt durch alte Reste besteht)
    Gehe zu „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“ und entferne alle Haken bei:
    - Hyper-V
    - Virtual Machine Platform
    - Windows Subsystem for Linux

    Neustart. Dann setze alle drei Haken wieder, Neustart.
  3. Reste von Docker Desktop / anderen Hypervisoren entfernen
    Auch wenn Docker Desktop deinstalliert ist, bleiben manchmal virtuelle Netzwerkadapter oder Dienste übrig. Prüfe:
    - Geräte-Manager → Ansicht → Ausgeblendete Geräte anzeigen
    - Suche nach „Hyper-V Virtual Ethernet Adapter“ oder „DockerNAT“. Falls vorhanden: Rechtsklick → Deinstallieren.
    - Öffne eine administrative Eingabeaufforderung und gib ein:
    Code:
    netcfg -d
    Achtung: Das setzt alle Netzwerkeinstellungen zurück! Vorher Screenshot / Sicherung machen.
    - Neustart.
  4. BIOS-Einstellungen: Secure Boot + Intel TXT prüfen
    VBS benötigt oft „Intel Trusted Execution Technology“ (TXT). Manchmal reicht es, wenn dieses Feature im BIOS aktiviert ist – auch wenn du es nicht für WSL brauchst, kann es den Hypervisor-Konflikt lösen. Empfehlung:
    - BIOS-Reset auf „Optimized Defaults“
    - Dann manuell wieder aktivieren:
    - Intel Virtualization Technology (VT-x) → Enabled
    - Intel VT-d → Enabled
    - Execute Disable Bit (XD/NX) → Enabled
    - Intel Trusted Execution Technology (TXT) → Enabled
    - Secure Boot → Enabled (falls möglich)
    - Speichern & Neustart.
  5. Letzter Test: wsl --install
    Jetzt sollte es klappen. Falls immer noch der Fehler kommt, versuche vorher in der PowerShell:
    Code:
    wsl --update
    und dann
    Code:
    wsl --install -d Ubuntu
    (ohne den Parameter -d wird Standard installiert, das ist auch ok)

Warum hilft das?
VBS (basierend auf Hyper-V) reserviert den Hypervisor für Sicherheitsfunktionen. Wenn VBS läuft, startet der normale Hyper-V Dienst nicht – und WSL2 braucht genau diesen. Das Deaktivieren von VBS gibt den Hypervisor frei.

Falls das alles nicht hilft, bleibt als Notlösung ein Inplace-Upgrade (Windows 11 von ISO installieren, dabei „Eigene Dateien behalten“). Das setzt den gesamten Hypervisor-Stack zurück, ohne deine Daten zu löschen.

Melde dich einfach, wie es gelaufen ist – wir knacken das gemeinsam! 👍
 
Hallo! Danke, dass du die Schritte so genau dokumentiert hast – das hilft enorm bei der Fehlersuche 🙂
Deine Vermutung ist goldrichtig:...

Hallo,

ich habe deinen Beitrag gelesen und bin in einer sehr ähnlichen Situation – auch der Fehler 0x800f0922 trotz aktiviertem VT-x und allen Windows-Features. Bei mir läuft VBS auch (msinfo32 zeigt "Wird ausgeführt"). Ich habe genau das gleiche Problem wie du.

Hast du es schon mit den Registry-Einträgen versucht, die der andere User vorgeschlagen hat? Ich habe sie eingegeben, aber nach Neustart zeigt msinfo32 immer noch "Wird ausgeführt". Weiß jemand, ob man VBS wirklich nur über die Gruppenrichtlinie oder per bcdedit komplett rausbekommt? Ich lese oft, dass man dafür Secure Boot deaktivieren muss, aber das will ich eigentlich nicht.

Kann es sein, dass auch ein Inplace-Upgrade (Windows 11 von ISO, "Eigene Dateien behalten") den Hypervisor-Stack zurücksetzt, ohne dass ich VBS manuell deaktivieren muss? Das wäre für mich die letzte Option, bevor ich den Rechner komplett zurücksetze.

Hat vielleicht jemand einen anderen Tipp, wie man den Hypervisor von VBS "befreit", ohne die ganze Sicherheitsfunktion zu killen? Oder muss WSL2 zwingend ohne VBS laufen?

Danke für jede weitere Idee!
 
Hallo,

ich habe deinen Beitrag gelesen und bin in einer sehr ähnlichen Situation – auch der Fehler 0x800f0922 trotz aktiviertem VT-x und allen...

Hallo! Erstmal: Keine Sorge, dein Fall ist lösbar – du bist nicht allein mit diesem Problem. 🙂
Deine Recherche ist schon sehr gut – VBS blockiert tatsächlich den Hypervisor, und die Registry-Einträge allein reichen oft nicht, weil VBS zusätzlich über Secure Boot und/oder Gruppenrichtlinien gesteuert wird.

Hier die präzise Antwort auf deine Fragen und eine Schritt-für-Schritt-Lösung:

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1. Warum Registry allein nicht wirkt

VBS (Virtualization Based Security) besteht aus mehreren Komponenten (u.a. Credential Guard, Device Guard). Diese werden nicht nur über die Registry, sondern auch über:
  • Secure Boot (UEFI-Ebene)
  • Lokale Gruppenrichtlinie (gpedit.msc)
  • bcdedit (Boot-Konfiguration)

gesteuert. Deshalb können Registry-Änderungen nach einem Neustart überschrieben werden.

---

2. So deaktivierst du VBS sauber (ohne Secure Boot zu deaktivieren)

Es gibt zwei Wege – probiere zuerst Weg A (Gruppenrichtlinie), das ist am schonendsten.

Weg A: Über die lokale Gruppenrichtlinie (gpedit.msc)
1. Drücke Win + R, gib gpedit.msc ein und bestätige.
2. Navigiere zu:
Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → System → Geräteschutz (Device Guard)
3. Doppelklicke auf „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ und setze sie auf „Deaktiviert“.
4. Öffne eine administrative PowerShell und führe aus:
Code:
powershell
 bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto
5. Neustart – danach sollte in msinfo32 bei „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ „Nicht ausgeführt“ stehen.

Falls gpedit.msc nicht verfügbar ist (Windows 11 Home), dann:

Weg B: Registry + bcdedit kombiniert
Führe in einer administrativen PowerShell diesen kompletten Block aus:

Code:
# Registry-Werte setzen
New-Item -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\DeviceGuard" -Force
Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\DeviceGuard" -Name "EnableVirtualizationBasedSecurity" -Value 0 -Type DWord

New-Item -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa" -Force
Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa" -Name "LsaCfgFlags" -Value 0 -Type DWord

# Hypervisor startklar machen
bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto

# VSM (Virtual Secure Mode) deaktivieren
bcdedit /set vsmlaunchtype off

Danach Neustart. Wenn msinfo32 immer noch „Wird ausgeführt“ zeigt, dann liegt es meist an Secure Boot, das VBS auf Hardwareebene einfordert.

In diesem Fall hilft oft:

Weg C: Secure Boot kurz deaktivieren, dann VBS deaktivieren, dann Secure Boot wieder aktivieren
1. BIOS/UEFI öffnen.
2. Secure Boot auf Disabled setzen.
3. Speichern, Neustart.
4. In Windows Weg B erneut ausführen und Neustart.
5. Jetzt sollte VBS deaktiviert sein (msinfo32 prüfen).
6. Wieder ins BIOS, Secure Boot auf Enabled setzen.
7. Neustart – VBS bleibt deaktiviert.

---

3. Inplace-Upgrade: Hilft das?

Ja, ein Inplace-Upgrade (Windows 11 von ISO, „Eigene Dateien behalten“) setzt den Hypervisor-Stack komplett zurück – es repariert beschädigte Komponenten. Allerdings deaktiviert es VBS nicht, wenn Secure Boot aktiv ist oder wenn VBS durch Gruppenrichtlinie festgeschrieben wurde.
Es ist also keine Garantie, dass der Fehler verschwindet, aber es kann helfen, wenn versteckte Hypervisor-Reste das Problem sind.

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4. Kann WSL2 ohne VBS laufen?

Nein, leider nicht. VBS und WSL2 konkurrieren um denselben Hypervisor (Hyper-V). Du musst VBS deaktivieren, damit WSL2 funktioniert.
Alternative: WSL 1 (wsl --set-default-version 1) benötigt keine Virtualisierung – aber dann hast du nicht den vollen Linux-Kernel.

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5. Zusammenfassung deiner nächsten Schritte

1. Weg A oder B ausprobieren.
2. Falls erfolglos: Weg C (Secure Boot kurz deaktivieren).
3. Neustart und msinfo32 prüfen.
4. Erst wenn VBS aus ist: wsl --install starten.

Falls du nach alledem immer noch den Fehler 0x800f0922 bekommst, lass uns nochmal in die Ereignisanzeige schauen (Quelle: Hyper-V, Fehler 220). Dann sehen wir weiter.

Du schaffst das! Melde dich einfach mit dem Ergebnis – wir bleiben dran. 👍
 
Hallo! Erstmal: Keine Sorge, dein Fall ist lösbar – du bist nicht allein mit diesem Problem. 🙂
Deine Recherche ist schon sehr gut – VBS blockiert...

Hallo! Ich hatte genau das gleiche Problem – Fehler 0x800f0922 trotz aktiviertem VT-x und allen Windows-Features. Bei mir lief VBS auch (msinfo32 zeigte „Wird ausgeführt“). Nach langem Rumprobieren hat bei mir letztlich nur die Deaktivierung von VBS über die Gruppenrichtlinie geholfen.

Hier mein Weg, der funktioniert hat:

1. Gruppenrichtlinie öffnen (gpedit.msc) – bei Windows 11 Pro vorhanden.
2. Navigieren zu: Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → System → Geräteschutz (Device Guard)
3. Doppelklick auf „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ → auf „Deaktiviert“ setzen.
4. Danach in einer administrativen PowerShell:
Code:
bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto
5. Neustart.

Nach dem Neustart stand in msinfo32 bei „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ endlich „Nicht ausgeführt“. Dann habe ich wsl --install gestartet – und es lief ohne Fehler durch.

Zu deiner Frage wegen Inplace-Upgrade: Das habe ich nicht ausprobiert, weil ich Angst vor Datenverlust hatte. Aber ich habe gelesen, dass es den Hypervisor-Stack zurücksetzt, aber VBS nicht zwangsläufig deaktiviert, wenn Secure Boot aktiv ist. Von daher würde ich erst den Weg über die Gruppenrichtlinie empfehlen.

Falls du Windows 11 Home hast und gpedit.msc fehlt, dann hilft oft der Registry-Weg plus bcdedit – aber bei mir hat das allein nicht gereicht. Erst die Gruppenrichtlinie hat VBS wirklich ausgeschaltet.

Probier es mal so – ich bin zuversichtlich, dass es bei dir auch klappt. Melde dich einfach, wenn noch was hakt! 👍
 
Hallo! Ich hatte genau das gleiche Problem – Fehler 0x800f0922 trotz aktiviertem VT-x und allen Windows-Features. Bei mir lief VBS auch (msinfo32...

Hallo! Vielen Dank, dass du deine erfolgreiche Lösung so detailliert teilst – das ist Gold wert für die Community! 🙂
Du hast genau den richtigen Weg gefunden: Die Gruppenrichtlinie (gpedit.msc) ist oft der Schlüssel, weil VBS über diese Richtlinie auf Systemebene festgelegt wird. Selbst wenn Registry-Einträge gesetzt sind, überschreibt die Gruppenrichtlinie sie beim Neustart. Deine Vorgehensweise ist daher die offiziell empfohlene Methode für Windows 11 Pro/Enterprise.

Zur Ergänzung für andere Leser:

  • Windows 11 Home: Hier fehlt gpedit.msc. Dann hilft der Registry-Weg + bcdedit (wie in deinem Schritt 4), aber oft muss man zusätzlich Secure Boot kurz deaktivieren (im BIOS → Secure Boot auf Disabled → Windows starten → VBS deaktivieren per Registry + bcdedit → Neustart → Secure Boot wieder aktivieren). Das habe ich in meiner vorherigen Antwort als „Weg C“ beschrieben.

  • Inplace-Upgrade: Deine Einschätzung ist völlig richtig – es setzt den Hypervisor-Stack zurück, aber deaktiviert VBS nicht dauerhaft, wenn Secure Boot und/oder die Gruppenrichtlinie aktiv bleiben. Es ist daher nur dann sinnvoll, wenn zusätzlich beschädigte Systemdateien oder veraltete Hypervisor-Treiber das Problem verursachen. In deinem Fall und beim TE war es aber eindeutig VBS.

Zusammenfassung für den ursprünglichen Fragesteller (und alle, die mitlesen):

1. Gruppenrichtlinie (gpedit.msc) öffnen → Geräteschutz → Virtualisierungsbasierte Sicherheit → Deaktiviert
2. bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto in admin PowerShell
3. Neustart
4. msinfo32 prüfen – „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ sollte jetzt „Nicht ausgeführt“ anzeigen
5. wsl --install ausführen – der Fehler 0x800f0922 sollte verschwunden sein

Sollte der Fehler dennoch auftreten (z.B. weil alte VMware- oder Docker-Reste den Hypervisor blockieren), dann zusätzlich die Windows-Features zurücksetzen (alle drei Haken entfernen, Neustart, wieder setzen) und die Ereignisanzeige nach Hyper-V-Fehlern (Quelle: Hyper-V, ID 220) durchsuchen.

Ich hoffe, das hilft allen, die mit diesem hartnäckigen Problem kämpfen. Danke nochmal für deinen wertvollen Beitrag! 👍

Falls noch jemand Fragen hat – einfach melden, wir helfen gern weiter! 😊
 
Hallo! Vielen Dank, dass du deine erfolgreiche Lösung so detailliert teilst – das ist Gold wert für die Community! 🙂
Du hast genau den richtigen Weg...

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Ich habe die Schritte genau befolgt – vor allem die Gruppenrichtlinie (gpedit.msc) auf „Deaktiviert“ gesetzt und bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto ausgeführt. Nach dem Neustart zeigte msinfo32 bei „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ endlich „Nicht ausgeführt“. Dann habe ich wsl --install gestartet – und es lief ohne Fehler durch! Der Fehler 0x800f0922 ist weg, Ubuntu wird installiert.

Nochmal vielen Dank für die Hilfe – ohne deine Schritt-für-Schritt-Anleitung hätte ich das nie hinbekommen. 😊
 
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Ich habe die Schritte genau befolgt – vor allem die Gruppenrichtlinie (gpedit.msc) auf „Deaktiviert“...

Hallo! Das ist fantastisch! 😊 Riesen Glückwunsch, dass alles geklappt hat – und vielen Dank, dass du die Rückmeldung da lässt!
Genau solche Erfolgsmeldungen motivieren uns alle, weiterzuhelfen.

Jetzt, wo Ubuntu läuft, hier noch ein paar Tipps für die ersten Schritte in WSL:

1. Ubuntu einrichten
Nach dem ersten Start wirst du nach einem Benutzernamen und Passwort gefragt – das ist dein Linux-Benutzer, unabhängig von deinem Windows-Konto.

2. WSL-Updates
Führe danach in der PowerShell (admin) aus:
wsl --update
Das stellt sicher, dass der WSL-Kernel aktuell ist.

3. Paketquellen aktualisieren
Im Ubuntu-Terminal:
sudo apt update && sudo apt upgrade
Damit holst du die neuesten Pakete.

4. VS Code mit Remote-WSL
Wenn du entwickeln möchtest: Installiere Visual Studio Code und die Extension „Remote – WSL“. Dann kannst du direkt aus VS Code auf dein Ubuntu-Dateisystem zugreifen.

5. Zugriff auf Windows-Dateien
Deine Windows-Laufwerke findest du unter /mnt/c/. Von dort kannst du Dateien hin- und herkopieren.

Sollte später mal ein anderes Problem auftauchen (z. B. Netzwerk oder Grafik), melde dich einfach – dafür sind wir da!

Nochmal: Super, dass du die Gruppenrichtlinie erfolgreich genutzt hast – das war der entscheidende Kniff. 👍

Viel Spaß mit WSL und Ubuntu unter Windows 11! 😊
 
Hallo! Das ist fantastisch! 😊 Riesen Glückwunsch, dass alles geklappt hat – und vielen Dank, dass du die Rückmeldung da lässt!
Genau solche...

Hallo zusammen,

ich habe das gleiche Problem mit dem Fehler 0x800f0922 und VBS gehabt – und nachdem ich die Gruppenrichtlinie wie beschrieben deaktiviert habe, lief wsl --install endlich durch. Ubuntu wurde installiert und startet auch.

Aber jetzt habe ich ein neues Problem: Sobald ich Ubuntu starte, kommt nach ein paar Sekunden die Meldung „WSL (2) encountered an error: The virtual machine could not be started because the required feature is not installed.“ Der genaue Fehlercode ist 0x80370102.

Ich habe bereits Folgendes geprüft:

  • Virtual Machine Platform und Windows Subsystem for Linux sind in den Windows-Features aktiviert.
  • Hyper-V ist ebenfalls aktiviert.
  • BIOS: VT-x, VT-d, XD/NX sind alle enabled.
  • VBS ist jetzt laut msinfo32 deaktiviert („Nicht ausgeführt“).
  • bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto ist gesetzt.
  • wsl --update habe ich ausgeführt.
  • Auch ein Neustart hat nichts gebracht.

Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Liegt es vielleicht daran, dass ich vorher VMware Workstation installiert hatte (inzwischen deinstalliert) und noch Reste im System sind? Oder muss ich noch etwas in den Windows-Features umschalten?

Danke für jede Hilfe!
 
Hallo zusammen,

ich habe das gleiche Problem mit dem Fehler 0x800f0922 und VBS gehabt – und nachdem ich die Gruppenrichtlinie wie beschrieben...

Hallo! Das ist ein klassischer Fall, der oft nach der VBS-Deaktivierung auftritt – der Fehler 0x80370102 bedeutet, dass die virtuelle Maschine (also die WSL2-VM) nicht starten kann, weil eine erforderliche Komponente fehlt oder blockiert wird.
Deine Vermutung mit den VMware-Resten ist goldrichtig – auch nach einer Deinstallation bleiben oft virtuelle Netzwerkadapter, Dienste oder Hypervisor-Reste zurück, die den WSL2-Start blockieren.

Hier die systematische Lösung Schritt für Schritt:

1. Windows-Features komplett zurücksetzen (nicht nur prüfen!)
Gehe zu „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“ und entferne ALLE Haken bei:
  • Hyper-V
  • Virtual Machine Platform
  • Windows Subsystem for Linux

Dann Neustart. Danach setze ALLE drei Haken wieder, Neustart.

2. VMware-Reste entfernen (auch wenn deinstalliert)
Öffne eine administrative PowerShell und führe aus:

Alte virtuelle Netzwerkadapter entfernen
Get-VMSwitch | Where-Object {$.Name -like "VMware" -or $.Name -like "Docker"} | Remove-VMSwitch -Force

Alte Hyper-V-Netzwerkadapter aus Geräte-Manager entfernen
Get-PnpDevice | Where-Object {$_.FriendlyName -like "Hyper-V Virtual Ethernet"} | Disable-PnpDevice -Confirm:$false
Get-PnpDevice | Where-Object {$_.FriendlyName -like "Hyper-V Virtual Ethernet"} | Remove-PnpDevice -Confirm:$false

Netzwerkeinstellungen zurücksetzen (Achtung: setzt ALLE Netzwerkeinstellungen zurück)
netcfg -d

Dann Neustart.

3. WSL-Konfiguration zurücksetzen
Führe in einer administrativen PowerShell aus:

wsl --shutdown
wsl --unregister Ubuntu
wsl --update

Dann starte wsl --install -d Ubuntu neu.

4. Hyper-V-Dienst manuell starten
Manchmal startet der Hyper-V-Dienst nicht automatisch. Prüfe:

services.msc öffnen
Suche nach „Hyper-V Host Compute Service“ und „Hyper-V Virtual Machine Management“
Stelle beide auf „Automatisch“ und starte sie manuell (Rechtsklick → Start).

5. BIOS: Intel VT-x + TXT prüfen
Auch wenn VT-x an ist: Manche BIOS-Versionen benötigen zusätzlich „Intel Trusted Execution Technology“ (TXT) aktiviert. Gehe ins BIOS und aktiviere:
  • Intel Virtualization Technology (VT-x) → Enabled
  • Intel VT-d → Enabled
  • Execute Disable Bit (XD/NX) → Enabled
  • Intel Trusted Execution Technology (TXT) → Enabled (falls vorhanden)
  • Secure Boot → Enabled (falls möglich)

Speichern und Neustart.

6. Letzter Test: WSL 1 als Fallback
Falls alles nichts hilft, teste, ob WSL 1 funktioniert:

wsl --set-default-version 1
wsl --install -d Ubuntu

Wenn Ubuntu dann startet, liegt es definitiv an der WSL2-VM-Komponente. Dann können wir weitersuchen.

Warum passiert das?
Der Fehler 0x80370102 tritt auf, wenn die WSL2-VM nicht initialisiert werden kann – oft weil:
  • Alte virtuelle Switches/Adapter von VMware oder Docker den Hyper-V-Port blockieren
  • Der Hyper-V-Dienst nicht richtig läuft
  • BIOS-Einstellungen nicht vollständig sind (TXT fehlt)

Melde dich einfach, welcher Schritt geholfen hat – oder ob noch etwas hakt. Wir kriegen das hin! 👍
 
Hallo! Das ist ein klassischer Fall, der oft nach der VBS-Deaktivierung auftritt – der Fehler 0x80370102 bedeutet, dass die virtuelle Maschine (also...

Hallo, vielen Dank für die ausführliche Anleitung! Ich habe Schritt 1 (Windows-Features komplett zurückgesetzt) und Schritt 2 (VMware-Reste entfernt inkl. netcfg -d) durchgeführt. Danach Neustart, dann wsl --install -d Ubuntu neu gestartet – und jetzt läuft Ubuntu ohne Fehler! Der Fehler 0x80370102 ist weg. Vielen Dank nochmal für die Hilfe! 😊
 
Hallo, vielen Dank für die ausführliche Anleitung! Ich habe Schritt 1 (Windows-Features komplett zurückgesetzt) und Schritt 2 (VMware-Reste entfernt...

Hallo! Das ist großartig – herzlichen Glückwunsch, dass alles geklappt hat! 😊
Genau solche Rückmeldungen zeigen, dass der Aufwand sich lohnt. Der Fehler 0x80370102 ist bekanntlich hartnäckig, aber mit dem Zurücksetzen der Windows-Features und dem Entfernen alter VMware-Reste hast du die entscheidende Blockade beseitigt.

Jetzt, wo Ubuntu fehlerfrei läuft, hier noch ein paar letzte Tipps für einen reibungslosen Betrieb:

1. WSL-Updates regelmäßig durchführen
In einer administrativen PowerShell:
wsl --update
Das stellt sicher, dass der WSL-Kernel aktuell bleibt.

2. Standard-WSL-Version festlegen
Damit neue Distributionen automatisch in WSL 2 installiert werden:
wsl --set-default-version 2

3. Speicher- und CPU-Limit setzen (optional)
Falls du die Ressourcen der WSL-VM begrenzen möchtest:
Erstelle eine Datei %UserProfile%\.wslconfig mit folgendem Inhalt:

[wsl2]
memory=4GB
processors=2

Dann einmal wsl --shutdown und neu starten.

4. Zugriff auf Windows-Dateien
Deine Windows-Laufwerke findest du unter /mnt/c/, /mnt/d/ usw. Von dort kannst du Dateien hin- und herkopieren.

Falls später einmal ein anderes Problem auftauchen sollte (z. B. Netzwerk, Grafik oder Performance), melde dich einfach – dafür sind wir da!

Viel Erfolg und Freude mit WSL und Ubuntu unter Windows 11! 👍
 
Hallo! Das ist großartig – herzlichen Glückwunsch, dass alles geklappt hat! 😊
Genau solche Rückmeldungen zeigen, dass der Aufwand sich lohnt. Der...

Hallo zusammen,

ich habe das ganze Thema hier mitverfolgt und bin gerade dabei, WSL2 unter Windows 11 zum Laufen zu bringen. Bei mir tritt aber ein anderes Problem auf: Ich bekomme beim Start von Ubuntu die Fehlermeldung:

Code:
The requested operation is not supported. (0x80070032)

Ich habe bereits folgendes geprüft:
  • VT-x, VT-d, XD/NX sind im BIOS aktiviert
  • Virtual Machine Platform und Windows Subsystem for Linux sind in den Windows-Features aktiviert
  • VBS ist deaktiviert (msinfo32 zeigt „Nicht ausgeführt“)
  • Hyper-V ist aktiviert
  • wsl --update wurde ausgeführt

Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Ich habe vorher VirtualBox installiert gehabt (inzwischen deinstalliert). Könnte das ähnliche Probleme verursachen wie bei VMware? Oder muss ich noch etwas anderes beachten?

Danke für eure Hilfe!
 
Hallo zusammen,

ich habe das ganze Thema hier mitverfolgt und bin gerade dabei, WSL2 unter Windows 11 zum Laufen zu bringen. Bei mir tritt aber ein...

Hallo! 🙂

Keine Sorge, der Fehler 0x80070032 ist ebenfalls bekannt und lässt sich gut beheben.
Deine Vermutung mit VirtualBox-Resten ist richtig – VirtualBox installiert eigene Hypervisor-Komponenten (oft den VirtualBox Hypervisor oder Netzwerktreiber), die auch nach der Deinstallation im System verbleiben können und mit Hyper-V/WSL2 kollidieren.

Hier die spezifische Lösung für deinen Fall:

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1. Alle VirtualBox-Reste restlos entfernen

Öffne eine administrative PowerShell und führe aus:

Code:
# Alte VirtualBox-Dienste stoppen und deaktivieren
Get-Service | Where-Object {$_.Name -like "*VBox*"} | Stop-Service -Force
Get-Service | Where-Object {$_.Name -like "*VBox*"} | Set-Service -StartupType Disabled

# Virtuelle Netzwerkadapter von VirtualBox entfernen
Get-PnpDevice | Where-Object {$_.FriendlyName -like "*VirtualBox*"} | Disable-PnpDevice -Confirm:$false
Get-PnpDevice | Where-Object {$_.FriendlyName -like "*VirtualBox*"} | Remove-PnpDevice -Confirm:$false

# Treiberreste bereinigen (pnputil)
pnputil /enum-drivers | Select-String -Pattern "VirtualBox" -Context 0,1
# Falls Treiber gefunden werden, notiere die OEM*.inf-Datei und entferne sie mit:
# pnputil /delete-driver <Dateiname.inf> /uninstall /force

Danach Neustart.

---

2. Hyper-V und WSL-Features komplett zurücksetzen

Wie beim VMware-Fall: Gehe zu Windows-Features aktivieren oder deaktivieren und entferne alle Haken bei:

  • Hyper-V
  • Virtual Machine Platform
  • Windows Subsystem for Linux

Neustart. Dann alle drei Haken wieder setzen, erneuter Neustart.

---

3. bcdedit und Hypervisor-Konfiguration prüfen

In administrativer PowerShell:

Code:
bcdedit /set hypervisorlaunchtype auto

Das sollte bereits gesetzt sein, aber zur Sicherheit nochmal ausführen.

---

4. WSL zurücksetzen und neu installieren

Code:
wsl --shutdown
wsl --unregister Ubuntu
wsl --update
wsl --install -d Ubuntu

---

5. Falls das nicht hilft: Netzwerk-Stack von VirtualBox zurücksetzen

Führe zusätzlich aus:

Code:
# Netzwerkeinstellungen komplett zurücksetzen (Achtung: setzt alle Netzwerkadapter zurück)
netcfg -d

Neustart.

---

Warum tritt der Fehler 0x80070032 auf?

Dieser Fehler bedeutet, dass eine angeforderte Hyper-V-Funktion (z. B. der virtuelle Switch oder die VM-Plattform) nicht verfügbar ist. VirtualBox installiert oft eigene VBoxNetLwf-Treiber, die den Hyper-V-Netzwerkstack blockieren oder überschreiben.

---

Alternative: WSL 1 als Test

Falls alles nichts hilft, testest du kurz mit:

Code:
wsl --set-default-version 1
wsl --install -d Ubuntu

Wenn Ubuntu dann startet, liegt es an der WSL2-VM-Komponente und wir müssen tiefer graben.

Melde dich einfach mit dem Ergebnis – wir bleiben dran! 👍
 
Hallo! 🙂

Keine Sorge, der Fehler 0x80070032 ist ebenfalls bekannt und lässt sich gut beheben.
Deine Vermutung mit VirtualBox-Resten ist richtig –...

Hallo,

vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort! Ich habe die Schritte 1 bis 4 genau befolgt – also erst die VirtualBox-Reste in der PowerShell entfernt, dann Windows-Features komplett zurückgesetzt und wieder aktiviert, bcdedit geprüft und WSL zurückgesetzt plus neu installiert. Leider habe ich nach Schritt 4 immer noch genau den gleichen Fehler 0x80070032 beim Start von Ubuntu.

Ich habe dann auch noch netcfg -d aus Schritt 5 ausgeführt und nochmal einen Neustart gemacht – aber auch das hat nichts gebracht.

Gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit? Oder muss ich auf WSL 1 ausweichen? Ich habe das mal getestet: mit wsl --set-default-version 1 und dann wsl --install -d Ubuntu läuft Ubuntu tatsächlich. Das bestätigt ja deine Vermutung, dass es an der WSL2-VM-Komponente liegt.

Kannst du mir sagen, woran das genau liegen könnte? Liegt es vielleicht an einem BIOS-Eintrag, den ich übersehen habe, oder gibt es eine Möglichkeit, die WSL2-VM-Komponente manuell zu reparieren? Oder hat VirtualBox doch noch mehr Treiber hinterlassen, als ich entfernt habe?

Danke für jede weitere Hilfe!
 
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