Windows 11 Bluescreen beheben: 5 schnelle Lösungen

Das Problem:

Der gefürchtete Bluescreen taucht plötzlich auf, der Computer stürzt ab und Windows 11 fährt herunter. Frustrierend, besonders wenn man gerade wichtig an etwas arbeitet. Doch hinter jedem Bluescreen steckt ein konkreter Fehler – man muss ihn nur finden.

Warum passieren Bluescreens unter Windows 11?

Bluescreens entstehen meist durch fehlerhafte Treiber, Hardware-Probleme oder instabile Updates. Der Computer erkennt einen kritischen Fehler und stoppt, um Datenverlust zu vermeiden. Das klingt dramatisch, ist aber eigentlich ein Schutzmechanismus.

Schritt 1: Fehlercode notieren

Wenn der Bluescreen erscheint, notiere dir den Fehlercode. Typische Codes sind WHEAUNCORRECTABLEERROR oder IRQLNOTLESSOREQUAL. Diese Codes verraten dir, wo das Problem liegt.

Schritt 2: Windows-Version und Build prüfen

Öffne Einstellungen > System > Über. Notiere dir deine Windows-11-Version (z.B. 23H2) und die Build-Nummer. Diese Informationen sind wichtig für die Fehlersuche.

Schritt 3: Ereignisanzeige öffnen

Drücke Windows-Taste + R, gib „eventvwr.msc" ein und drücke Enter. Navigiere zu Windows-Protokolle > System. Hier findest du detaillierte Informationen zum Bluescreen-Fehler.

Schritt 4: Treiber überprüfen

Öffne den Geräte-Manager (Windows-Taste + X > Geräte-Manager). Achte auf Geräte mit rotem X oder gelben Ausrufezeichen – das sind fehlerhafte oder fehlende Treiber. Notiere Hersteller und Modell der betroffenen Hardware.

Schritt 5: Treiber aktualisieren

Rechtsklick auf das betroffene Gerät > Treiber aktualisieren. Wähle Automatisch online nach Treibern suchen. Windows sucht dann die neueste Version.

Schritt 6: Kürzliche Updates prüfen

Gehe zu Einstellungen > System > Wiederherstellung. Wenn der Bluescreen nach einem Update auftrat, kannst du hier zu einer früheren Windows-Version zurückgehen.

Schritt 7: Hardware-Fehler ausschließen

Notiere dir, welche Hardware verbaut ist (GPU, RAM, SSD, Mainboard). Bei wiederholten Bluescreens könnte auch ein Hardware-Defekt vorliegen.

Schritt 8: Minidump-Dateien analysieren

Windows speichert Bluescreen-Daten in C:\Windows\Minidump. Diese Dateien helfen bei der genauen Fehleranalyse.

Alternative: Systemwiederherstellung

Starte Windows im abgesicherten Modus (Einstellungen > System > Wiederherstellung > Erweiterte Startoptionen). Von dort aus kannst du einen früheren Systemzustand wiederherstellen, wenn der Fehler kürzlich aufgetreten ist.

FAQ

Kann ich den Bluescreen selbst beheben?
Ja, meist liegt das Problem bei Treibern oder Updates. Mit den Schritten oben findest du die Ursache schnell.

Ist ein Bluescreen gefährlich für meine Daten?
Nein, Windows stoppt absichtlich, um Datenverlust zu vermeiden. Deine Daten sind sicher.

Fazit

Ein Bluescreen ist ärgerlich, aber lösbar. Mit der Ereignisanzeige, dem Geräte-Manager und den richtigen Fehler-Codes findest du die Ursache. Meist sind veraltete Treiber der Schuldige – eine Aktualisierung behebt das Problem oft schnell.
 
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