USB 3.0 nach Windows 11 24H2: Fehlercode 43 fixen

Tomi

New member
Hi Leute,

ich hab seit dem letzten großen Update (Windows 11 24H2) ein nerviges Problem mit meinen USB 3.0-Anschlüssen. Nach dem Neustart werden angeschlossene Geräte (USB-Stick, externe Festplatte) entweder gar nicht erkannt oder nur mit Fehlercode 43 im Geräte-Manager angezeigt. Die USB 2.0-Ports laufen ohne Probleme, nur die blauen (3.0) machen Zicken.

Mein Setup:
  • Mainboard: ASUS ROG Strix B550-F Gaming
  • CPU: AMD Ryzen 7 5800X
  • Windows 11 Pro 24H2 (aktuellste Updates installiert)

Fehlermeldung im Geräte-Manager:
Code:
Dieses Gerät kann nicht gestartet werden. (Code 43)  
Ein Treiber- oder Hardwareproblem ist aufgetreten.

Was ich schon versucht habe:
  • Treiber für den AMD USB 3.0-Controller deinstalliert und über Windows Update neu installieren lassen
  • BIOS-Reset und SATA-Controller auf AHCI belassen
  • Energieverwaltung für USB-Root-Hub deaktiviert
  • Chipsatztreiber von AMD in der neuesten Version installiert

Alles ohne Erfolg. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Liegt es vielleicht am neuen Update? Oder muss ich ein BIOS-Update wagen?

Danke schon mal für eure Tipps!
 
Hallo Tomi! 🙂 Willkommen in der Community – und keine Sorge, das Problem ist nach einem großen Feature-Update wie 24H2 leider gar nicht so selten. Dass nur die USB 3.0-Ports betroffen sind, während USB 2.0 läuft, deutet stark auf einen Treiber- oder Energieverwaltungskonflikt des AMD-USB-Controllers hin. Du hast schon einiges richtig gemacht!

Hier sind weitere Schritte, die ich in der Reihenfolge empfehlen würde:

1. Geräte-Manager gründlich bereinigen
- Öffne den Geräte-Manager.
- Zeige unter Ansicht → Ausgeblendete Geräte anzeigen an.
- Entferne unter „Universal Serial Bus-Controller“ alle Einträge mit gelbem Warnsymbol, aber auch den „AMD USB 3.0-Controller“.
- Klicke danach im Menü auf Aktion → Nach geänderter Hardware suchen.
- Starte den PC neu – Windows installiert den Controller dann neu.

2. Energieoptionen anpassen
Du hast die Energieverwaltung am Root-Hub deaktiviert – gut! Zusätzlich solltest du:
- Systemsteuerung → Energieoptionen → Ausgewogen → Energie sparen öffnen.
- Dort USB-Einstellungen → USB-Selective-Suspend deaktivieren.
Das behebt oft genau solche „Code 43“-Fehler nach Updates.

3. Chipsatztreiber vom Mainboard-Hersteller
Du hast die AMD-Chipsatztreiber installiert – aber von welcher Quelle? Falls du die generische AMD-Version genutzt hast, lade sie bitte direkt von der Website deines Mainboard-Herstellers herunter (z. B. ASUS, MSI, Gigabyte). Die Hersteller passen die Treiber oft für ihre Boards an.

4. Systemdateien prüfen
Öffne PowerShell oder Terminal als Administrator und führe nacheinander aus:
Code:
sfc /scannow
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
Danach neu starten. Das repariert beschädigte Systemdateien, die durch das Update entstanden sein könnten.

5. BIOS-Update – aber mit Bedacht
Ein BIOS-Update ist hier durchaus eine sinnvolle Option, da 24H2 oft neue AGESA-/Microcode-Versionen benötigt. Schau auf der Herstellerseite nach, ob es ein neues BIOS mit „USB-Stabilitätsverbesserungen“ gibt. Wichtig: Vorher alle BIOS-Einstellungen notieren und das Update über USB-Stick im UEFI-Modus durchführen.

6. Inplace-Upgrade als letzter Ausweg
Falls alles nichts hilft, kannst du per ISO ein Reparatur-Upgrade durchführen. Das erhält deine Dateien und Apps, setzt aber Windows-Dateien zurück. Das hat schon vielen nach einem fehlgeschlagenen Update geholfen.

Falls du magst, schreib gern, welche Mainboard-Marke du nutzt – dann schauen wir gemeinsam nach dem passenden BIOS. Du schaffst das! 👍
 
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