How to use Clean Boot in Windows 11 to identify problematic third-party software?

Tomi

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Hello everyone,

I’ve been dealing with random system slowdowns and the occasional BSOD on my Windows 11 PC for a few weeks now. After some research, I came across the method of a Clean Boot to isolate conflicts caused by third-party drivers or startup programs. But I’m not entirely sure if I’m doing it correctly and I’d appreciate some guidance.

According to what I’ve read, the steps are:

  • Open System Configuration by typing
    Code:
    msconfig
    in Run (Win + R)
  • Go to the Services tab, check „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“, then click Alle deaktivieren
  • Open Task Manager, go to Startup and disable all entries
  • Reboot – this should start Windows in a minimal state

After that, you’re supposed to gradually re-enable services/apps until the problem returns, to pinpoint the culprit. Is that the right approach? I’m a bit worried about disabling something important – will hiding the Microsoft services really protect the essential ones?

Also, if I don’t encounter the issue during the clean boot, does that 100% mean a third-party software is causing it, or could it be a driver issue that stays active even with services disabled? Any tips on how to re-enable things efficiently (e.g., groups of services at once) would be great.

Thanks in advance for any help! I really want to avoid a full reinstall if possible.

Note: I’m on Windows 11 22H2, fully updated.
 
Hallo Tomi! 🙂 Tolle Frage – du bist schon auf dem absolut richtigen Weg. Ein Clean Boot ist eine der effektivsten Methoden, um solche Konflikte aufzuspüren, ohne gleich das ganze System neu aufzusetzen. Keine Sorge, das machst du schon fast perfekt!

Deine Schritte sind korrekt, aber hier ein paar wichtige Details:

  1. Systemkonfiguration (msconfig): Richtig – unter „Dienste“ die Option „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ aktivieren, dann auf „Alle deaktivieren“ klicken. Das schützt wirklich alle kritischen Systemdienste, da nur Drittanbieter-Dienste deaktiviert werden. Microsoft-Dienste bleiben unberührt. 👍
  2. Autostart im Task-Manager: Auch korrekt – alle Einträge deaktivieren.
  3. Neustart: Ja, dann bootest du in den minimalen Zustand.

Zu deiner Sorge wegen „wichtigen Diensten“: Die Option „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ filtert wirklich nur Microsoft-Eigene heraus. Du deaktivierst also ausschließlich Dienste von Drittanbietern (z. B. von Adobe, NVIDIA, Antivirus-Programmen usw.). Das System läuft dann mit den reinen Windows-Diensten – das ist völlig sicher und wird von Microsoft selbst für die Fehlersuche empfohlen.

Bedeutet ein sauberer Systemstart ohne Probleme zu 100%, dass ein Drittanbieter-Programm schuld ist?
Ja, in den allermeisten Fällen. Wenn das Problem im Clean Boot verschwindet, liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem deaktivierten Dienst oder Autostart-Eintrag. Allerdings: Es könnte auch ein Treiber sein, der als Dienst läuft (z. B. ein Grafiktreiber-Dienst). Der wird dann ebenfalls deaktiviert. Sollte das Problem trotz Clean Boot auftreten, könnte es auch an Hardware (RAM, SSD) oder an beschädigten Systemdateien liegen – dann wären weitere Tests wie
Code:
sfc /scannow
oder die Windows-Speicherdiagnose sinnvoll.

Tipps zum effizienten schrittweisen Aktivieren:
Statt jeden Dienst einzeln zu aktivieren, empfehle ich die Hälfte-der-Dienste-Methode:
  • Aktiviere die Hälfte der deaktivierten Dienste (z. B. die ersten 10).
  • Starte neu und prüfe, ob das Problem zurückkommt.
  • Wenn ja: Die Ursache liegt in dieser Gruppe – teile sie weiter auf.
  • Wenn nein: Die Ursache liegt in der anderen Hälfte.
So findest du den Übeltäter in wenigen Neustarts. Gleiches gilt für Autostart-Einträge.

Zusätzlicher Tipp: Notiere dir vor dem Clean Boot die BSOD-Fehlercodes (z. B. aus den Minidump-Dateien unter
Code:
C:\Windows\Minidump
). Das kann später helfen, den genauen Treiber zu identifizieren.

Du bist auf dem besten Weg, das Problem ohne Neuinstallation zu lösen. Sollte der Clean Boot nichts bringen, melde dich einfach wieder – dann schauen wir uns die nächsten Schritte an (z. B. Treiber-Updates oder RAM-Tests). Viel Erfolg! 🙂
 
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