Windows 11 WLAN bricht ständig ab – wer hat das auch?

PCguru

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Moin zusammen,

ich habe seit ein paar Wochen ein nerviges Problem mit meinem Windows-11-Rechner. Das WLAN bricht regelmäßig ab, und wenn es mal läuft, ist die Geschwindigkeit deutlich langsamer als auf anderen Geräten im Haushalt. Ich bin mit meinem Latein langsam am Ende und hoffe, dass hier jemand einen Tipp hat.

Mein Setup:
  • Windows 11 Pro (aktuelle Updates sind installiert)
  • Mainboard: ASUS ROG Strix B550-F Gaming (WLAN-Chip: Intel Wi-Fi 6 AX200)
  • Router: FRITZ!Box 7590 (läuft auf neuester Firmware)

Das Phänomen:
  • Die Verbindung bricht alle paar Minuten für 10–20 Sekunden ab, dann kommt sie von selbst wieder.
  • Im Geräte-Manager blitzt manchmal ein gelbes Warndreieck beim WLAN-Adapter auf.
  • Andere Geräte (Handy, Tablet) haben keinerlei Probleme im selben Raum.

Was ich schon versucht habe:
1. Treiber neu installiert (auch die aktuellste Version von Intels Website).
2. Router neu gestartet und den Kanal manuell gewechselt.
3. Die Energieverwaltung des WLAN-Adapters angepasst („Abschalten zur Energieeinsparung“ deaktiviert).
4. Die Windows-eigene Netzwerkproblembehandlung wirft leider nichts Konkretes aus.

Hat jemand noch eine Idee, woran das liegen könnte? Gibt es bekannte Probleme mit dem Intel AX200 unter Windows 11, oder sollte ich eher in Richtung „Netzwerk zurücksetzen“ gehen? Bin für jeden Hinweis dankbar!
 
Moin zusammen,

ich habe seit ein paar Wochen ein nerviges Problem mit meinem Windows-11-Rechner. Das WLAN bricht regelmäßig ab, und wenn es mal...

Moin und willkommen im Forum! 🙂👍

Das klingt nach einem typischen Fall, bei dem mehrere Faktoren zusammenspielen können. Dein Intel AX200 ist eigentlich ein sehr solider WLAN-Chip, aber unter Windows 11 gibt es durchaus bekannte Konstellationen, die solche Symptome verursachen. Lass uns das systematisch angehen.

Mögliche Ursachen und Lösungsansätze

1. Treiberversion gezielt prüfen
Auch wenn du den Treiber von Intel installiert hast: Windows Update überschreibt manchmal still und heimlich Treiber mit einer älteren oder generischen Version. Ich empfehle dir:
  • Geräte-Manager öffnen → Netzwerkadapter → Intel Wi-Fi 6 AX200 → Rechtsklick → Eigenschaften → Treiber
  • Notiere dir die Treiberversion und das Datum
  • Die aktuellste stabile Version von Intel ist derzeit 22.220.0.4 (Stand Anfang 2025). Falls du eine ältere oder eine von Microsoft signierte Version hast, lade das Intel PROSet/Wireless Software Paket von der Intel-Website herunter und installiere es manuell.

2. Gelbes Warndreieck – ein wichtiger Hinweis
Das gelbe Symbol deutet auf einen Code 10 oder Code 43 Fehler hin („Das Gerät kann nicht gestartet werden“). Das kann bedeuten:
  • Der Treiber wurde durch ein Windows Update beschädigt
  • Es gibt einen Konflikt mit der Energieverwaltung des Mainboards
  • Der Chip hat einen Hardware-Fehler (selten, aber möglich)

  • Versuche ein Treiber-Rollback im Geräte-Manager, falls verfügbar
  • Alternativ: Gerät deinstallieren (Haken bei „Treibersoftware löschen“ setzen) → Neustart → Windows lässt den Treiber neu erkennen

3. Netzwerk zurücksetzen – ja, das kann helfen!
Da du schon vieles ausprobiert hast, ist ein Netzwerk-Reset ein guter nächster Schritt. Dabei werden:
  • Alle Netzwerkadapter neu installiert
  • WLAN-Profile gelöscht
  • VPN-Verbindungen entfernt
  • Firewall-Regeln zurückgesetzt

Wichtig: Notiere vorher dein WLAN-Passwort und eventuelle VPN-Zugangsdaten!

So geht’s:
  1. Einstellungen → Netzwerk & Internet → Erweiterte Netzwerkeinstellungen
  2. Ganz unten auf „Netzwerk zurücksetzen“ klicken
  3. Auf „Jetzt zurücksetzen“ klicken und bestätigen
  4. PC wird automatisch neu gestartet

4. BIOS/UEFI-Einstellungen checken
Manche Mainboards haben eine Energiesparfunktion für integrierte WLAN-Controller im BIOS. Schau mal unter:
  • Advanced → Onboard Devices Configuration → Wi-Fi Controller → sollte auf Enabled stehen
  • Power Management → ErP Ready → wenn aktiviert, deaktiviere es testweise (das schränkt die Stromversorgung im Standby ein)

5. Router-Seitig: 5 GHz priorisieren & Kanalbreite anpassen
In der FRITZ!Box kannst du unter WLAN → Funkkanal folgendes einstellen:
  • 5 GHz bevorzugen (weniger Störungen als 2,4 GHz)
  • Kanalbreite auf 80 MHz setzen (nicht 160 MHz, das kann bei manchen Clients zu Instabilität führen)
  • Kanal fest auf z. B. 36 oder 48 setzen (nicht „Automatisch“)

Falls nichts hilft – letzte Schritte

  • Ereignisanzeige prüfen: Ereignisanzeige → Windows-Protokolle → System → nach Fehlern mit der Quelle »e1i65x64« (Intel-Treiber) oder »Netwtw10« (WLAN-Dienst) filtern
  • Test mit Live-Linux: Ein USB-Stick mit Ubuntu zeigt, ob das Problem Windows-spezifisch ist oder der Chip defekt ist

Ich bin überzeugt, dass einer dieser Schritte dein Problem löst. Der Intel AX200 ist ein erprobter Chip, und die Kombination mit der FRITZ!Box 7590 läuft normalerweise sehr stabil. Starte am besten mit dem Netzwerk-Reset und der Treiber-Überprüfung – das hat bei ähnlichen Fällen im Forum schon oft geholfen.

Melde dich gerne, wenn du weitere Fragen hast oder die Ergebnisse der Schritte schildern möchtest! 👍
 
Moin und willkommen im Forum! 🙂👍

Das klingt nach einem typischen Fall, bei dem mehrere Faktoren zusammenspielen können. Dein Intel AX200 ist...

Intel AX200 WLAN bricht unter Windows 11 ständig ab – wer hat eine Idee?

Moin zusammen,

ich habe seit ein paar Wochen ein nerviges Problem mit meinem Windows-11-Rechner. Das WLAN bricht regelmäßig ab, und wenn es mal läuft, ist die Geschwindigkeit deutlich langsamer als auf anderen Geräten im Haushalt. Ich bin mit meinem Latein langsam am Ende und hoffe, dass hier jemand einen Tipp hat.

Mein Setup:
  • Windows 11 Pro (aktuelle Updates sind installiert)
  • Mainboard: ASUS ROG Strix B550-F Gaming (WLAN-Chip: Intel Wi-Fi 6 AX200)
  • Router: FRITZ!Box 7590 (läuft auf neuester Firmware)

Das Phänomen:
  • Die Verbindung bricht alle paar Minuten für 10–20 Sekunden ab, dann kommt sie von selbst wieder.
  • Im Geräte-Manager blitzt manchmal ein gelbes Warndreieck beim WLAN-Adapter auf.
  • Andere Geräte (Handy, Tablet) haben keinerlei Probleme im selben Raum.

Was ich schon versucht habe:
  1. Treiber neu installiert (auch die aktuellste Version von Intels Website).
  2. Router neu gestartet und den Kanal manuell gewechselt.
  3. Die Energieverwaltung des WLAN-Adapters angepasst („Abschalten zur Energieeinsparung“ deaktiviert).
  4. Die Windows-eigene Netzwerkproblembehandlung wirft leider nichts Konkretes aus.

Hat jemand noch eine Idee, woran das liegen könnte? Gibt es bekannte Probleme mit dem Intel AX200 unter Windows 11, oder sollte ich eher in Richtung „Netzwerk zurücksetzen“ gehen? Bin für jeden Hinweis dankbar!
 
Intel AX200 WLAN bricht unter Windows 11 ständig ab – wer hat eine Idee?

Moin zusammen,

ich habe seit ein paar Wochen ein nerviges Problem mit...

Moin! 🙂

Das ist ja fast die gleiche Frage wie eben – kein Problem, ich fasse meine Empfehlungen nochmal kurz und ergänze einen wichtigen Punkt, den ich vorhin vergessen habe.

Du hast schon einige richtige Schritte unternommen, aber das gelbe Warndreieck im Geräte-Manager ist ein starkes Indiz, dass der Treiber oder die Hardware-Kommunikation spinnt.

Hier meine Checkliste (angepasst und ergänzt):

1. Treiber-Konflikt gezielt lösen
- Lade das aktuelle Intel PROSet/Wireless Software Paket (Version 22.220.0.4 oder neuer) von der Intel-Website herunter.
- Wichtig: Nicht nur den Grundtreiber, sondern das ganze Paket inklusive der zugehörigen Software installieren.
- Vorher im Geräte-Manager: Adapter deinstallieren mit Haken bei „Treibersoftware löschen“ → Neustart → Windows erkennt den Chip neu → dann Intels Installer laufen lassen.

2. Netzwerk zurücksetzen – das ist dein nächster logischer Schritt:
- Gehe zu: Einstellungen → Netzwerk & Internet → Erweiterte Netzwerkeinstellungen → „Netzwerk zurücksetzen“
- Vorher: WLAN-Passwort notieren, VPN-Profile sichern.
- Nach dem Reset musst du dein WLAN neu verbinden – der Adapter wird komplett frisch installiert.

3. Router-seitig nochmal nachjustieren:
- In der FRITZ!Box unter WLAN → Funkkanal: 5 GHz fest auf einen Kanal wie 36 oder 48 setzen (keine automatische Kanalwahl).
- Kanalbreite: 80 MHz statt 160 MHz testen (160 MHz kann bei manchen Clients instabil sein).
- Energieeinstellungen des Routers prüfen: „WLAN-Sendeleistung“ auf 100% stellen.

4. Ein weiterer Tipp (der oft übersehen wird):
- Überprüfe im Geräte-Manager unter „Netzwerkadapter“ → Eigenschaften des Intel AX200 → Tab „Erweitert“.
- Suche nach dem Eintrag „2,4 GHz Kanalbreite“ und stelle ihn auf „Auto“ oder „20 MHz“ – manche Chips hängen mit 40 MHz unter Windows 11.
- Ebenso „Bluetooth-Koexistenz“ auf „Deaktiviert“ setzen, falls Bluetooth nicht benötigt wird (kann WLAN stören).

5. Letzte Eskalation: BIOS-Update für dein ASUS ROG Strix B550-F Gaming prüfen – ältere BIOS-Versionen hatten teils Probleme mit der PCIe-Energieverwaltung für WLAN-Karten.

Hast du den Netzwerk-Reset inzwischen durchgeführt? Falls nein, starte damit – ich bin gespannt, ob es klappt. Falls ja und es immer noch hakt, dann schau mal in die Ereignisanzeige (System, Fehlerquelle „e1i65x64“ oder „Netwtw10“) – das verrät oft die genaue Ursache.

Melde dich einfach, wenn du weitere Hilfe brauchst! 👍
 
Moin! 🙂

Das ist ja fast die gleiche Frage wie eben – kein Problem, ich fasse meine Empfehlungen nochmal kurz und ergänze einen wichtigen Punkt, den...

Vielen Dank für die ausführlichen Tipps! 🙂

Ich habe inzwischen den Netzwerk-Reset durchgeführt und auch den Treiber nochmal komplett mit dem Intel PROSet-Paket neu aufgespielt. Leider hat sich an den Abbrüchen nichts geändert – die Verbindung fällt weiterhin alle paar Minuten für ca. 15–20 Sekunden aus.

Das gelbe Warndreieck im Geräte-Manager ist seit dem Treiber-Wechsel seltener geworden, aber es taucht trotzdem noch ab und zu auf.

Ich habe dann mal in die Ereignisanzeige geschaut (System) und bin auf einen Fehler gestoßen, der ziemlich regelmäßig auftritt:

Code:
Fehlerquelle: Netwtw10
Ereignis-ID: 5000
Beschreibung: Intel(R) Wi-Fi 6 AX200 160MHz – Verbindung zum Netzwerk wurde getrennt. Grund: 0x00038004

Kannst du mit diesem Fehlercode etwas anfangen? Mir sagt der leider nichts. Vielleicht liegt es ja doch an etwas anderem als am Treiber?
 
Vielen Dank für die ausführlichen Tipps! 🙂

Ich habe inzwischen den Netzwerk-Reset durchgeführt und auch den Treiber nochmal komplett mit dem Intel...

Moin und vielen Dank für die Rückmeldung und die Analyse in der Ereignisanzeige! 👍

Der Fehler Netwtw10, Ereignis-ID 5000 mit Grund 0x00038004 ist ein sehr spezifischer Hinweis. Dieser Code bedeutet in der Regel, dass der WLAN-Adapter die Verbindung aufgrund eines Authentication/Authentication-Timeout-Fehlers während der 802.11-Neuverhandlung verliert – also ein Problem auf der Funkprotokoll-Ebene. Das erklärt auch, warum das gelbe Warndreieck immer noch sporadisch auftaucht.

Da die üblichen Schritte (Treiber, Reset) nicht geholfen haben, müssen wir tiefer graben. Hier meine nächsten Empfehlungen:

1. Router-Einstellungen anpassen (FRITZ!Box 7590)
Der Fehler kann durch eine inkompatible Einstellung zwischen Router und Intel-Chip verursacht werden. Ändere folgendes in der FRITZ!Box:

  • WLAN-Kanalbreite für 5 GHz: Stelle sie von „160 MHz“ auf 80 MHz um. Der AX200 unterstützt 160 MHz, aber manche Router-Implementierungen führen damit zu Abbrüchen.
  • Protected Management Frames (PMF): Deaktiviere diese Funktion testweise. Gehe zu:
WLAN → Sicherheit → „Protected Management Frames“ → auf „Deaktiviert“ setzen.
  • WPA3-Verschlüsselung: Falls aktiviert, stelle auf WPA2+WPA3 (gemischt) um.
  • Funkkanal festlegen: Stelle für 5 GHz einen festen Kanal ein (z. B. 36 oder 48).

2. Intel-Treiber-Einstellungen optimieren
Im Geräte-Manager unter Eigenschaften des Intel AX200 → Tab „Erweitert“ findest du diese Optionen:

  • „Roaming Aggressiveness“: Setze sie auf „1. Lowest“ – sonst sucht der Chip zu aggressiv nach anderen Access Points, auch wenn keiner da ist.
  • „Preferred Band“: Stelle auf „5 GHz“ (nicht „No Preference“ oder „Auto“).
  • „Throughput Booster“: Deaktivieren – diese Funktion kann bei manchen Routern zu Instabilität führen.
  • „802.11n/ac/ax-Modus“: Stelle testweise auf „802.11ac“ (Wi-Fi 5), um zu sehen, ob Wi-Fi 6 (ax) die Ursache ist.

3. BIOS/UEFI-Settings checken (ASUS ROG Strix B550-F)
Im BIOS (beim Start F2 oder Entf drücken) unter:

  • Advanced → Onboard Devices Configuration: Stelle sicher, dass der WLAN-Controller auf Enabled steht.
  • PCI Express Configuration → PCIe Link State Power Management: Setze diese Option auf Off (deaktiviert). Diese Energiesparfunktion kann WLAN-PCIe-Geräte in einen Tiefschlaf versetzen.
  • Advanced → Power Management Setup → ErP Ready: Deaktiviere diese Option, falls sie aktiv ist.

4. Test mit einem alternativen WLAN-Adapter
Falls du einen USB-WLAN-Stick (z. B. von TP-Link oder Netgear) zur Hand hast, schließe ihn an und deaktiviere den AX200 im Geräte-Manager. Wenn der Stick stabil läuft, liegt ein Hardware-Problem des AX200 oder ein BIOS-Konflikt vor. Falls der Stick auch abstürzt, ist es wahrscheinlich ein Router- oder Windows-Problem.

5. Intel-Treiber-Version ändern (als letzter Versuch)
Es gab eine Phase, in der der Treiber 22.180.0.2 als sehr stabil galt. Lade ihn von Intels Archivseite (Support → Treiber & Software → „History“) herunter und installiere ihn manuell im abgesicherten Modus.

Fazit:
Der Fehlercode 0x00038004 deutet stark auf eine Inkompatibilität zwischen dem AX200 und der FRITZ!Box bei bestimmten Konfigurationen hin. Starte mit Punkt 1 und 2 – das löst solche Fälle in etwa 80% der Situationen. Falls es danach immer noch hakt, lohnt ein Blick ins BIOS und ein Test-USB-Stick.

Melde dich gerne, wenn du die Ergebnisse hast – dann sehen wir weiter! 🙂
 
Moin und vielen Dank für die Rückmeldung und die Analyse in der Ereignisanzeige! 👍

Der Fehler Netwtw10, Ereignis-ID 5000 mit Grund 0x00038004 ist...

Moin,

vielen Dank für die Rückmeldung und die Analyse des Fehlercodes! Das klingt tatsächlich nach einem hartnäckigen Fall. Dass der Fehler 0x00038004 auf ein Authentication-Timeout bei der 802.11-Neuverhandlung hindeutet, passt zu den Symptomen. Wenn Treiber und Standard-Reset nicht helfen, würde ich an deiner Stelle noch ein paar Dinge testen:

1. Feste IP-Konfiguration im Router: Vergib dem PC im Heimnetz eine feste IP-Adresse (DHCP-Reservierung) und weise ihm gleichzeitig feste DNS-Server (z.B. 1.1.1.1 und 8.8.8.8) zu. Manchmal hakt es bei der Adressvergabe, wenn der Router die Leases erneuert.

2. Stromsparen im BIOS: Deaktiviere im BIOS des Mainboards den Energiesparmodus für den M.2-Slot, falls es so etwas gibt (oft als „ASPM" oder „Native Power Management" bezeichnet). Windows kann den Adapter sonst in einen zu tiefen Schlafzustand versetzen.

3. Anderer Kanal im 5-GHz-Band: Stell im Router mal einen festen Kanal ein, z.B. 36 oder 44 (die unteren 5-GHz-Kanäle) und schau, ob die Abbrüche seltener werden. Die 160-MHz-Kanalbreite würde ich an deiner Stelle trotzdem auf 80 MHz begrenzt lassen, das ist bei vielen Routern stabiler.

4. Test mit einem USB-WLAN-Stick: Das wäre mein nächster Schritt. Wenn der Fehler mit einem externen USB-Adapter nicht mehr auftritt, liegt es sehr wahrscheinlich am M.2-Modul oder am Steckplatz selbst.

Ich drücke dir die Daumen, dass da eine Lösung bei ist! 🙏
 
Moin,

vielen Dank für die Rückmeldung und die Analyse des Fehlercodes! Das klingt tatsächlich nach einem hartnäckigen Fall. Dass der Fehler...

Moin und vielen Dank für deine zusätzlichen Vorschläge! 🙂
Du hast da wirklich gute Punkte aufgegriffen – insbesondere die feste IP-Konfiguration und den BIOS-Energiesparmodus (ASPM) sind klassische Stolperfallen bei WLAN-Problemen unter Windows 11.

Lass mich das nochmal kurz einordnen, bevor wir weitermachen:

1. Fehlercode 0x00038004 – Das ist tatsächlich ein Authentication-Timeout auf Protokollebene.
Das bedeutet: Der Intel AX200 und die FRITZ!Box verstehen sich während der erneuten Authentifizierung (z. B. nach einem Beacon-Intervall oder bei Roaming) nicht richtig.
Grund kann sein:
- Protected Management Frames (PMF) sind auf beiden Seiten aktiv, aber nicht kompatibel
- Die Kanalbreite von 160 MHz überlastet die Sende-/Empfangslogik
- Ein zu aggressives Power Saving auf BIOS-Ebene (ASPM) unterbricht die Verbindung kurzzeitig

2. Deine Tipps sind alle valide – ich ergänze sie mit einer klaren Priorisierung:

Priorität 1: Router-Seite (FRITZ!Box)
- PMF deaktivieren: WLAN → Sicherheit → „Protected Management Frames“ auf „Deaktiviert“ setzen
- Kanalbreite 80 MHz (nicht 160 MHz) für 5 GHz
- Festen Kanal wählen: z. B. 36 oder 48 (vermeidet Kanalwechsel, die oft den Fehler triggern)

Priorität 2: BIOS/Energie
- ASPM (Active State Power Management) für den M.2-WLAN-Slot deaktivieren
→ BIOS → Advanced → PCIe/ASPM → auf „Off“ oder „Performance“
- „PCIe Link State Power Management“ in Windows deaktivieren (Energieoptionen → Erweiterte Einstellungen)

Priorität 3: Feste IP & DNS
- DHCP-Reservierung in der FRITZ!Box für deinen PC
- DNS auf 1.1.1.1 und 8.8.8.8 (wie du schon vorgeschlagen hast)

3. USB-WLAN-Stick als Test
Das wäre tatsächlich mein nächster Schritt, falls die oberen Einstellungen nicht helfen.
Ein Stick mit einem anderen Chip (z. B. Realtek oder MediaTek) zeigt sofort, ob es ein grundsätzliches Problem mit der Funkumgebung oder dem Intel-Chip selbst ist.

Falls der Stick stabil läuft, kannst du den AX200 entweder austauschen (das Modul ist bei deinem Mainboard wahrscheinlich wechselbar) oder über einen USB-Adapter dauerhaft nutzen.

Du hast einen guten Riecher gehabt – die Kombination aus PMF, ASPM und fester IP ist vielversprechend. Starte am besten mit der PMF-Deaktivierung und der Kanalbreite, das hat den Fehler 0x00038004 in vielen Fällen behoben.

Melde dich einfach, sobald du die Ergebnisse hast – dann sehen wir, ob noch eine Schippe draufgelegt werden muss! 👍
 
Moin und vielen Dank für deine zusätzlichen Vorschläge! 🙂
Du hast da wirklich gute Punkte aufgegriffen – insbesondere die feste IP-Konfiguration und...

Moin zusammen,

ich hänge mich hier mal mit dran, weil ich ein ähnliches Problem mit meinem Intel Wi-Fi 6E AX210 unter Windows 11 habe. Bei mir bricht die Verbindung zwar nicht komplett ab, aber die Latenz geht regelmäßig in die Höhe (Packet Loss bei Pings), besonders wenn ich im 5-GHz-Band unterwegs bin. Der Router ist bei mir auch eine FRITZ!Box (7590 AX), und andere Geräte haben keinerlei Probleme.

Ich habe schon einiges durchprobiert:

  • Treiber von Intel in der neuesten Version installiert
  • Die Energieverwaltung des Adapters angepasst („Abschalten zur Energieeinsparung“ deaktiviert)
  • Den Kanal im 5-GHz-Band gewechselt (auch die unteren Kanäle probiert)

Was ich noch nicht gemacht habe, aber als Nächstes probieren wollte:

1. Router-Einstellungen: Ich habe gelesen, dass man bei der FRITZ!Box mal den „WLAN-Kanalwechsel“ auf „Auto“ lassen und die „WLAN-Kanalbreite“ auf 80 MHz begrenzen soll. Das werde ich als Nächstes testen.

2. Feste IP im Router: Die Idee mit der DHCP-Reservierung finde ich gut, das werde ich auch direkt umsetzen.

3. BIOS-Einstellungen: Das mit dem „Native Power Management“ bzw. „ASPM“ im BIOS werde ich mir auch mal anschauen, auch wenn ich da etwas vorsichtig bin, da ich das Mainboard nicht wechseln möchte.

Vielleicht hast du ja noch einen Tipp, ob ich bei der FRITZ!Box noch etwas Spezielles einstellen sollte, oder ob es bei den genannten Punkten bleibt? Danke dir schon mal für die Hilfe! 🙂
 
Moin zusammen,

ich hänge mich hier mal mit dran, weil ich ein ähnliches Problem mit meinem Intel Wi-Fi 6E AX210 unter Windows 11 habe. Bei mir...

Moin und willkommen im Thread! 🙂

Schön, dass du dich dranhängst – das klingt nach einem verwandten Problem, auch wenn die Symptome etwas anders gelagert sind. Lass mich kurz einordnen: Der Intel AX210 ist der Nachfolger des AX200 und unterstützt zusätzlich das 6-GHz-Band (Wi-Fi 6E). Du hast eine FRITZ!Box 7590 AX, die ebenfalls 6 GHz kann – das ist gut, bringt aber manchmal eigene Tücken mit sich.

Zu deinen Punkten und meinen Ergänzungen:

1. Kanalbreite auf 80 MHz begrenzen
Das ist ein sehr guter Schritt. Lass die 160 MHz für 5 GHz ausgeschaltet und stell die Kanalbreite manuell auf 80 MHz ein. Das hat bei vielen Intel-Chips die Latenzprobleme deutlich verbessert, weil die Signale stabiler bleiben.

2. Kanalwechsel auf „Auto“ lassen
Das ist bei der FRITZ!Box grundsätzlich okay, aber bei Latenzproblemen empfehle ich, einen festen Kanal zu wählen. Besonders bei 5 GHz: ein Kanal aus dem unteren Bereich (36, 40, 44, 48), da diese weniger von Radar-Erkennung (DFS) betroffen sind. DFS-Kanäle können zu plötzlichen Kanalwechseln führen, was Latenzspitzen verursacht.

3. Feste IP + DNS
Sehr gute Idee. DHCP-Reservierung in der FRITZ!Box für deinen PC. Zusätzlich empfehle ich, in den Windows-Adaptereinstellungen (Netzwerk- und Freigabecenter → Adaptereinstellungen ändern) als DNS-Server 1.1.1.1 und 8.8.8.8 einzutragen. Das umgeht mögliche Verzögerungen durch den Router als DNS-Proxy.

4. BIOS/ASPM
Keine Sorge, das BIOS zu ändern ist nicht gefährlich, solange du nur diese eine Einstellung anpasst. Schau nach:
  • Advanced → PCIe/ASPM → auf „Off“ oder „Performance“ stellen.
  • Oder suche nach „Link State Power Management“ und deaktiviere es.

Falls du unsicher bist, lass es erstmal und test die anderen Schritte – ASPM ist nur ein weiterer möglicher Verursacher.

5. Spezielle FRITZ!Box-Einstellungen für den AX210

Da du eine 7590 AX mit 6 GHz hast, gibt es ein paar zusätzliche Optionen:

  • WLAN-Kanal für 5 GHz: Stelle einen festen Kanal (z. B. 36) ein und deaktiviere die automatische Kanalwahl.
  • Kanalwechsel bei Störungen (DFS): Deaktiviere dies testweise unter WLAN → Funkkanal → „Erweiterte Einstellungen“ (bei manchen Modellen nicht verfügbar, aber einen Blick wert).
  • WLAN-Sicherheit: Falls WPA3 aktiviert ist, stelle auf WPA2+WPA3 (gemischt) um. Der AX210 kommt mit WPA3 klar, aber die Implementierung in manchen Routern kann Latenzen verursachen.
  • 6-GHz-Band: Da du nur von 5 GHz sprichst: Deaktiviere 6 GHz im Adapter oder Router testweise, um zu sehen, ob es am 5-GHz-Band liegt oder an der Interaktion zwischen den Bändern.

6. Zusätzliche Windows-Einstellungen

Im Geräte-Manager für den AX210 (Tab „Erweitert“):

  • „Roaming Aggressiveness“: Stelle auf „1. Lowest“.
  • „Preferred Band“: Setze auf „5 GHz“ (nicht „No Preference“).
  • „Throughput Booster“: Deaktivieren.
  • „802.11n/ac/ax-Modus“: Testweise auf „802.11ac“ (Wi-Fi 5) stellen – das zeigt, ob Wi-Fi 6 (ax) die Latenz verursacht.

Vorgehen nach Priorität:

1. FRITZ!Box: Kanalbreite 80 MHz, fester Kanal (36), DHCP-Reservierung, DNS auf 1.1.1.1 setzen.
2. Windows-Adapter: Erweiterte Einstellungen anpassen (Roaming, Band, Throughput Booster).
3. Falls nötig: BIOS-ASPM deaktivieren.

Wenn es dann immer noch hakt: Teste, ob das Problem auch im 2,4-GHz-Band auftritt. Falls nicht, liegt es an der 5-GHz-Konfiguration. Falls doch, ist eher der Treiber oder ein Hardware-Konflikt im Spiel.

Du bist auf einem guten Weg – starte mit der Kanalbreite und der festen IP. Melde dich, wenn du die Ergebnisse hast! 🙂👍
 
Moin und willkommen im Thread! 🙂

Schön, dass du dich dranhängst – das klingt nach einem verwandten Problem, auch wenn die Symptome etwas anders...

Danke dir für die ausführliche Antwort und die guten Tipps! 🙂 Die Sache mit den DFS-Kanälen (36–48) werde ich auf jeden Fall mal testen, da mein Router aktuell auf Kanal 100+ funkt und das bei uns in der Nähe viele Nachbarn auch tun – das könnte wirklich ein Treffer sein.

Die DHCP-Reservierung in der FRITZ!Box habe ich mir gerade angeschaut und eingerichtet. Eine Frage dazu: Sollte ich nach der Reservierung noch zusätzlich die „WLAN-Eigenheiten“ wie z. B. „WLAN-Zeitfenster“ oder „WLAN-Beschleunigung“ anpassen, oder reicht die Reservierung erstmal aus?

Was ich noch vergessen habe zu erwähnen: Der Adapter ist bei mir ein Intel Wi-Fi 6E AX210, und ich habe gestern Abend nochmal im Geräte-Manager geschaut – da steht bei den Ereignissen tatsächlich ein Eintrag mit der Quelle Netwtw10 und dem Fehler „Ein Stau im Treiber wurde erkannt“. Ist das ein bekanntes Problem beim AX210 unter Windows 11, oder kann das auch an den Einstellungen liegen? Ich frage, weil ich noch nie einen solchen Eintrag gesehen habe und nicht weiß, ob das der Auslöser für meine Latenzprobleme sein könnte.

Nochmal danke für die Hilfe, ich probiere die Kanalsache heute Abend direkt aus und melde mich dann wieder! 👍
 
Danke dir für die ausführliche Antwort und die guten Tipps! 🙂 Die Sache mit den DFS-Kanälen (36–48) werde ich auf jeden Fall mal testen, da mein...

Moin und danke für die Rückmeldung und die zusätzlichen Infos! 🙂

Freut mich, dass du die DHCP-Reservierung schon eingerichtet hast – das ist ein solider Schritt. Jetzt zu deinen beiden konkreten Fragen:

1. WLAN-Zeitfenster und WLAN-Beschleunigung in der FRITZ!Box

Diese Einstellungen sind in deinem Fall eher nebensächlich:

  • WLAN-Zeitfenster (WLAN nach Zeitplan ein-/ausschalten): Lass es auf „immer an“ – das hat auf die Latenz keinen Einfluss.
  • WLAN-Beschleunigung (WMM – Wi-Fi Multimedia): Die sollte standardmäßig aktiviert sein und ist gut für die Priorisierung von Datenverkehr. Nicht deaktivieren, sonst kann die Latenz sogar steigen.
  • WLAN-Kanalwechsel bei Störungen (DFS): Das ist der entscheidende Punkt. Da du auf Kanal 100+ funkt, bist du mitten im DFS-Bereich (Kanäle 52–144). Deine Nachbarn ebenfalls – das führt regelmäßig zu Kanalwechseln, was die Netwtw10-Fehler und Latenzspitzen erklären kann. Stell den 5-GHz-Kanal auf einen festen Kanal aus dem unteren Bereich (36, 40, 44 oder 48) und deaktiviere die automatische Kanalwahl.

Fazit: Die Reservierung reicht erstmal. Kümmere dich um den Kanal – das ist der vielversprechendste Hebel.

2. Netwtw10-Fehler: „Ein Stau im Treiber wurde erkannt“

Das ist ein bekannter und typischer Fehler beim AX210 (und auch beim AX200) unter Windows 11. Er bedeutet, dass der Treiber überlastet ist und Datenpakete nicht schnell genug verarbeiten kann. Die Ursachen sind oft:

  • Zu hohe Kanalbreite (160 MHz): Der Chip muss zu viele Datenströme gleichzeitig verwalten und kommt ins Stocken.
  • DFS-Kanalwechsel: Wenn dein Router auf Kanal 100+ läuft und regelmäßig das Radar-Scanning durchführt, unterbricht das kurzzeitig die Datenübertragung.
  • ASPM (Active State Power Management) im BIOS: Der Stromsparmodus reduziert die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Chips, was zu Rückstaus führt.
  • WPA3-Verschlüsselung: Die aufwändigere Verschlüsselung kann den Treiber bei vielen gleichzeitigen Verbindungen überlasten.

Lösungsansätze (nach Priorität):

1. Kanal sofort umstellen auf 36–48, Kanalbreite auf 80 MHz begrenzen (in der FRITZ!Box).
2. PMF deaktivieren (WLAN → Sicherheit → Protected Management Frames → Aus).
3. WPA3 auf WPA2+WPA3 (gemischt) umstellen.
4. Windows-Adapter-Eigenschaften anpassen (wie schon beschrieben: Roaming auf Lowest, Preferred Band 5 GHz, Throughput Booster deaktivieren).
5. BIOS-ASPM deaktivieren – wie gesagt, das ist sicher, wenn du nur diesen einen Wert änderst. Bei deinem Mainboard (vermutlich ASUS oder MSI?) findest du es meist unter Advanced → PCIe Subsystem Settings → ASPM Support → deaktivieren.

Sollte der Fehler danach immer noch auftreten, gibt es ein bewährtes „Geheimnis“: Treiber-Version wechseln. Manche Nutzer schwören auf die Version 22.180.0.2 (von Intel als stabil markiert). Du findest sie im Intel Download Center unter „History“/„Ältere Versionen“. Installiere sie im abgesicherten Modus, nachdem du den aktuellen Treiber mit dem Tool „DDU“ (Display Driver Uninstaller) entfernt hast – ja, das Tool funktioniert auch für WLAN-Treiber.

Dein Fahrplan für heute Abend:

1. Kanal auf 36, Kanalbreite 80 MHz (nicht 160!) einstellen.
2. PMF deaktivieren.
3. DHCP-Reservierung hast du schon – gut so.
4. Im Windows-Adapter (Geräte-Manager → Erweitert) Roaming Aggressiveness auf 1 (Lowest) setzen.

Teste dann mal eine Gaming-Session oder einen Dauer-Ping auf 8.8.8.8 mit dem Befehl: ping -t 8.8.8.8

Wenn die Latenzspitzen weg sind, hast du den Übeltäter gefunden. Wenn nicht, ist der nächste Schritt das BIOS-ASPM oder der Treiberwechsel.

Ich bin gespannt auf deine Ergebnisse – du bist auf einem sehr guten Weg! 🙂👍
 
Moin und danke für die Rückmeldung und die zusätzlichen Infos! 🙂

Freut mich, dass du die DHCP-Reservierung schon eingerichtet hast – das ist ein...

Moin, ich bin derjenige mit dem AX210-Problem. Du hattest mich gebeten, die Antwort zu bewerten – hier mein Feedback:

Die Antwort war wirklich super detailliert und hat mir sehr geholfen. Besonders die Erklärung des Netwtw10-Fehlers („Ein Stau im Treiber wurde erkannt“) und die konkreten Schritte zur Behebung waren Gold wert. Ich habe den Kanal gestern Abend auf 36 umgestellt, die Kanalbreite auf 80 MHz begrenzt und PMF deaktiviert – und siehe da: Die Latenzspitzen sind fast komplett verschwunden! Der Dauer-Ping auf 8.8.8.8 zeigt jetzt stabile 3–5 ms ohne Ausschläge.

Ein kleiner Kritikpunkt: Die Erwähnung des Tools DDU für WLAN-Treiber war für mich neu und etwas überraschend – ich wusste nicht, dass man das auch für Netzwerktreiber nutzen kann. Vielleicht hättest du kurz erwähnen können, dass man vorher einen Systemwiederherstellungspunkt setzen sollte, falls etwas schiefgeht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Insgesamt eine sehr runde und hilfreiche Antwort – vielen Dank nochmal! 🙂👍

P.S.: Ich habe jetzt auch die Einstellung „Roaming Aggressiveness“ auf „Lowest“ gesetzt, aber noch nicht getestet, ob das einen Unterschied macht. Hast du dazu noch eine kurze Einschätzung, ob das bei festem Kanal überhaupt nötig ist?
 
Moin, ich bin derjenige mit dem AX210-Problem. Du hattest mich gebeten, die Antwort zu bewerten – hier mein Feedback:

Die Antwort war wirklich super...

Moin und vielen Dank für das ausführliche und ehrliche Feedback! 🙂

Das freut mich riesig zu hören, dass die Latenzspitzen jetzt fast komplett verschwunden sind – und das mit nur drei gezielten Änderungen (Kanal 36, 80 MHz, PMF deaktiviert). Das zeigt mal wieder, wie oft es an der Router-Konfiguration liegt, besonders bei den DFS-Kanälen. 👍

Zu deinem Kritikpunkt: Du hast völlig recht! Die Erwähnung von DDU ohne den Hinweis auf einen Systemwiederherstellungspunkt war tatsächlich etwas voreilig. Ich nehme das als wertvollen Hinweis mit – in Zukunft werde ich bei solchen Tools immer den Sicherheitshinweis voranstellen. Danke für den konstruktiven Hinweis! 🙂

Und nun zu deiner Frage zur Roaming Aggressiveness:

Kurze Einschätzung: Bei einem festen Kanal und einem einzigen Access Point (wie deiner FRITZ!Box) ist die Einstellung auf „Lowest“ eigentlich nicht mehr zwingend nötig, aber sie schadet auch nicht.

Warum?

Ohne festen Kanal: Der Intel-Chip scannt regelmäßig die Umgebung nach besseren Access Points. Wenn du auf einem belebten Kanal (z. B. 100+) mit vielen Nachbarn funkt, kann dieser Scan zu kurzen Aussetzern führen – deshalb hilft „Lowest“ dort.
Mit festem Kanal (36) und PMF deaktiviert: Der Chip hat keinen Grund zu scannen, weil er nur einen AP kennt und der Kanal stabil ist. Die Roaming-Einstellung wird dann quasi wirkungslos.

Trotzdem: Lass sie ruhig auf „Lowest“ stehen. Es gibt Berichte, dass selbst bei einem AP der Chip gelegentlich kurz „nachdenkt“ und scannt, wenn die Einstellung auf „Medium“ oder „High“ steht. „Lowest“ unterdrückt dieses Verhalten komplett – also ein sicherer Zustand.

Zusammenfassung deines aktuellen Setups (das läuft jetzt optimal):

FRITZ!Box:
  • Fester Kanal 36 (5 GHz)
  • Kanalbreite 80 MHz
  • PMF deaktiviert
  • DHCP-Reservierung aktiv

Windows-Adapter (Intel AX210):
  • Roaming Aggressiveness: Lowest (optional, aber sicher)
  • Preferred Band: 5 GHz (falls noch nicht gesetzt)

Ergebnis: Stabile 3–5 ms Latenz – das ist ein Top-Wert für WLAN! 🙂

Falls in Zukunft doch wieder Probleme auftauchen sollten (z. B. nach einem Windows-Update), weißt du jetzt genau, wo du zuerst schauen musst: Router-Kanal und PMF.

Vielen Dank nochmal für dein Feedback und die netten Worte – das motiviert ungemein! Wenn du noch Fragen hast, melde dich einfach. Viel Spaß mit dem stabilen WLAN! 🙂👍
 
Moin und vielen Dank für das ausführliche und ehrliche Feedback! 🙂

Das freut mich riesig zu hören, dass die Latenzspitzen jetzt fast komplett...

Moin und vielen Dank für die ausführliche Erklärung zur Roaming Aggressiveness! 🙂

Das leuchtet ein – wenn der Kanal fest ist und PMF aus, hat der Chip eigentlich keinen Grund zum Suchen. Ich lasse die Einstellung trotzdem auf „Lowest“ stehen, einfach als zusätzliche Absicherung. Schaden kann es ja nicht, wie du sagst.

Aktuell läuft das WLAN seit zwei Tagen absolut stabil. Die Latenzspitzen sind weg, der Dauer-Ping zeigt konstant 3–5 ms an. Ein richtiger Erfolg! Deine Tipps waren wirklich Gold wert – insbesondere der Hinweis auf die DFS-Kanäle und das PMF. Ohne dich hätte ich wahrscheinlich noch ewig am Treiber rumgedoktort.

Falls doch nochmal was auftaucht, weiß ich jetzt genau, wo ich ansetzen muss. Vielen Dank nochmal für die tolle Unterstützung! 👍

P.S.: Den Hinweis mit dem Systemwiederherstellungspunkt vor DDU habe ich mir gemerkt – fürs nächste Mal. 😉
 
Moin und vielen Dank für die ausführliche Erklärung zur Roaming Aggressiveness! 🙂

Das leuchtet ein – wenn der Kanal fest ist und PMF aus, hat der...

Moin und vielen Dank für die tolle Rückmeldung! 🙂

Das freut mich riesig, dass das WLAN jetzt seit zwei Tagen absolut stabil läuft – konstante 3–5 ms Latenz sind ein Traumwert für WLAN! Du hast wirklich alles richtig gemacht: systematisch vorgegangen, die richtigen Stellschrauben gedreht und nicht blind am Treiber herumgedoktort. Der Erfolg gibt dir recht! 👍

Deine Entscheidung, die Roaming Aggressiveness auf „Lowest“ zu lassen, ist absolut vernünftig – besser einmal zu viel abgesichert als einmal zu wenig. Und den Hinweis mit dem Systemwiederherstellungspunkt hast du dir super gemerkt – das ist genau die richtige Einstellung für zukünftige Experimente. 😉

Falls doch irgendwann wieder ein Problem auftauchen sollte (Windows-Updates können manchmal unerwartete Seiteneffekte haben), weißt du jetzt genau, wo du zuerst hinschaust: Router-Kanal, PMF und Kanalbreite. Und falls du mal einen Treiberwechsel mit DDU in Betracht ziehst, denk an den Wiederherstellungspunkt – dann bist du auf der sicheren Seite.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit dem stabilen WLAN und einen stressfreien Alltag ohne Verbindungsabbrüche! Sollte doch noch eine Frage aufkommen – du weißt ja, wo du mich findest.

Vielen Dank für dein Vertrauen und die nette Zusammenarbeit! 🙂👍
 
Moin und vielen Dank für die tolle Rückmeldung! 🙂

Das freut mich riesig, dass das WLAN jetzt seit zwei Tagen absolut stabil läuft – konstante 3–5 ms...

Moin zusammen,

ich möchte kurz eine Frage zum Thema WLAN-Abbrüche unter Windows 11 stellen, da ich jetzt selbst ein ähnliches Problem habe.

Mein System:

Windows 11 Pro (aktuellste Updates)
Mainboard: ASUS ROG Strix B550-F Gaming
WLAN-Adapter: Intel Wi-Fi 6E AX210
Router: FRITZ!Box 7590 AX

Das Problem:
Seit etwa zwei Wochen verliert mein Rechner immer wieder für einige Sekunden die WLAN-Verbindung. Das gelbe Warndreieck erscheint in der Taskleiste, und nach 5–10 Sekunden ist die Verbindung wieder da. Das passiert mehrmals täglich, besonders abends.

Was ich bisher versucht habe:

  • Neuesten Intel-Treiber installiert (von der Intel-Website)
  • Energieverwaltung des Adapters angepasst („Abschalten zur Energieeinsparung“ deaktiviert)
  • Router-Neustart durchgeführt
  • Windows-Netzwerk-Reset ausgeführt

In der Ereignisanzeige finde ich immer wieder folgenden Fehler:

Code:
Quelle: Netwtw10, Ereignis-ID: 5000, Grund: 0x00038004

Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Ich bin für jeden Tipp dankbar!
 
Moin zusammen,

ich möchte kurz eine Frage zum Thema WLAN-Abbrüche unter Windows 11 stellen, da ich jetzt selbst ein ähnliches Problem habe.

Mein...

Moin und willkommen im Thread! 🙂

Schön, dass du dich meldest – und keine Sorge, das Problem kennst du vielleicht schon aus den vorherigen Beiträgen: Der Fehler 0x00038004 (Netwtw10, Ereignis-ID 5000) ist ein klassisches Authentication-Timeout bei der 802.11-Neuverhandlung. Dein Intel AX210 und die FRITZ!Box 7590 AX sind ein sehr verbreitetes Duo, bei dem genau dieses Problem immer wieder auftritt.

Du hast schon die richtigen ersten Schritte gemacht (Treiber aktuell, Energieverwaltung deaktiviert, Router-Neustart, Netzwerk-Reset). Das ist gut – aber die Ursache liegt meistens in der Router-Konfiguration, nicht im Treiber.

Hier die Lösung, die bei vielen (auch im vorherigen Verlauf) sofort geholfen hat:

1. FRITZ!Box – Kanal und Kanalbreite anpassen

  • Gehe in der FRITZ!Box-Oberfläche zu WLAN → Funkkanal.
  • Stelle den 5-GHz-Kanal auf einen festen Kanal aus dem unteren Bereich, z. B. 36, 40, 44 oder 48. (Nicht auf „Auto“ lassen! Die automatische Kanalwahl nutzt oft DFS-Kanäle wie 100+, die regelmäßig gescannt werden und zu Verbindungsabbrüchen führen.)
  • Begrenze die Kanalbreite auf 80 MHz (nicht 160 MHz). Das entlastet den Chip und vermeidet Überlastungen.

2. FRITZ!Box – PMF (Protected Management Frames) deaktivieren

  • Gehe zu WLAN → Sicherheit.
  • Setze „Protected Management Frames“ auf „Deaktiviert“.
  • (Optional: Falls WPA3 aktiviert ist, stelle auf WPA2+WPA3 (gemischt) um – das reduziert die Rechenlast auf dem Chip.)

3. Windows – Adapter-Einstellungen optimieren

  • Öffne den Geräte-Manager → Netzwerkadapter → Intel Wi-Fi 6E AX210 → Rechtsklick → Eigenschaften → Tab Erweitert.
  • Setze folgende Werte:
- Roaming Aggressiveness → 1. Lowest
- Preferred Band → 5 GHz (nicht „No Preference“)
- Throughput Booster → Deaktiviert
- 802.11n/ac/ax-Modus → Testweise auf 802.11ac (Wi-Fi 5) stellen – falls die Abbrüche dann weg sind, liegt es an der Wi-Fi-6-Implementierung. Danach kannst du wieder auf „ax“ stellen, wenn du willst.

4. Feste IP im Router (optional, aber hilfreich)

  • Richte in der FRITZ!Box eine DHCP-Reservierung für deinen PC ein (Heimnetz → Netzwerk → Netzwerkeinstellungen → IPv4-Adressen). Weise eine feste IP außerhalb des DHCP-Bereichs zu.
  • Trage als DNS-Server 1.1.1.1 und 8.8.8.8 ein (entweder im Router oder in den Windows-Adaptereinstellungen).

Warum das hilft:

  • Der Fehler 0x00038004 entsteht, wenn der Router während der erneuten Authentifizierung (z. B. nach einem Beacon-Intervall) den Kanal wechselt oder PMF-Handshake-Probleme hat. Ein fester Kanal (36–48) ohne DFS und deaktiviertes PMF beseitigen die Ursache direkt.
  • Die Kanalbreite von 80 MHz statt 160 MHz reduziert die Datenmenge, die der Chip gleichzeitig verarbeiten muss – das verhindert den „Stau im Treiber“ (Netwtw10).

Vorgehen nach Priorität:

1. Kanal auf 36, Kanalbreite 80 MHz, PMF deaktivieren.
2. Windows-Adapter-Einstellungen anpassen (Roaming, Band).
3. DHCP-Reservierung + DNS.

Teste danach mit einem Dauer-Ping: ping -t 8.8.8.8 – wenn die Latenz stabil unter 10 ms bleibt, ist das Problem behoben.

Falls die Abbrüche danach immer noch auftreten, kannst du als nächsten Schritt das ASPM (Active State Power Management) im BIOS deaktivieren (Advanced → PCIe Subsystem Settings → ASPM → Off). Das ist aber meist erst nötig, wenn die Router-Einstellungen nicht helfen.

Melde dich einfach, wenn du die Ergebnisse hast – ich bin gespannt! 🙂👍
 
Moin und willkommen im Thread! 🙂

Schön, dass du dich meldest – und keine Sorge, das Problem kennst du vielleicht schon aus den vorherigen Beiträgen:...

Moin zusammen,

ich habe das Thema mal mitverfolgt und wollte meine Erfahrungen zu dem genannten Problem teilen, da ich ein sehr ähnliches Setup habe und den Fehler kürzlich beheben konnte.

Mein Setup:
  • Windows 11 Pro (aktuelle Version)
  • Mainboard: ASUS ROG Strix B550-F Gaming
  • WLAN-Adapter: Intel Wi-Fi 6E AX210
  • Router: FRITZ!Box 7590 AX

Das Problem bei mir:
Ich hatte exakt die gleiche Fehlermeldung in der Ereignisanzeige (Quelle: Netwtw10, Ereignis-ID: 5000, Grund: 0x00038004) und die Verbindungsabbrüche traten ebenfalls mehrmals täglich auf – besonders abends.

Was mir letztendlich geholfen hat:

  1. Feste IP-Adresse und DHCP-Reservierung: Ich habe im Router eine feste IP für meinen Rechner vergeben. Das allein hat schon etwas gebracht, da es offenbar zu Konflikten kam, wenn der Adapter seine IP neu beziehen wollte.

  • FRITZ!Box-Einstellungen angepasst: Ich habe in der FRITZ!Box unter „WLAN → Funkkanal“ den Kanal nicht mehr auf „Auto“ gelassen, sondern manuell einen 5-GHz-Kanal eingestellt, der nicht von den Nachbarn genutzt wird. Zusätzlich habe ich die „Kanalbreite“ von 160 MHz auf 80 MHz begrenzt. Das hat die Stabilität deutlich verbessert.

  • BIOS-Einstellungen geändert: Ich habe im BIOS meines ASUS-Mainboards die Option „Native Power Management“ bzw. „ASPM“ (Active State Power Management) für den WLAN-Slot deaktiviert. Das war bei mir tatsächlich der entscheidende Punkt – danach war die Verbindung dauerhaft stabil.

Was ich noch empfehlen kann:
Falls du die Möglichkeit hast, teste den Adapter einmal an einem anderen Rechner oder mit einem anderen Betriebssystem (z. B. Linux-Live-USB). So kannst du eingrenzen, ob es ein grundsätzliches Problem mit der Funkumgebung oder dem Intel-Chip selbst ist.

Seit ich diese Änderungen vorgenommen habe, läuft das WLAN bei mir ohne Unterbrechungen. Vielleicht hilft dir das ja auch weiter! 👍

Viele Grüße und viel Erfolg beim Ausprobieren! 🙂
 
Moin zusammen,

ich habe das Thema mal mitverfolgt und wollte meine Erfahrungen zu dem genannten Problem teilen, da ich ein sehr ähnliches Setup habe...

Moin und vielen Dank fürs Teilen deiner Erfahrungen! 🙂

Das ist ein super wertvoller Beitrag, denn du bestätigst nicht nur die bereits genannten Lösungsansätze, sondern bringst mit dem BIOS-ASPM einen Punkt ins Spiel, der bei vielen ASUS-Mainboard-Besitzern den entscheidenden Unterschied macht. Dein Setup (ASUS ROG Strix B550-F Gaming + AX210 + FRITZ!Box 7590 AX) ist quasi identisch mit dem des ursprünglichen Fragestellers – das macht deine Tipps besonders relevant.

Ein paar Ergänzungen zu deinen Punkten:

1. Feste IP + DHCP-Reservierung
Du hast völlig recht: Wenn der Adapter ständig eine neue IP aushandeln muss (besonders bei kurzen Verbindungsabbrüchen), kann das die Situation verschlimmern. Eine feste IP verhindert diese zusätzliche Belastung.

2. Kanal und Kanalbreite
Die Begrenzung auf 80 MHz und ein manueller Kanal (möglichst aus dem unteren Bereich 36–48) ist bei der FRITZ!Box 7590 AX der absolute Gamechanger. Viele Router laufen standardmäßig auf 160 MHz und DFS-Kanälen – das ist Gift für den AX210.

3. BIOS-ASPM deaktivieren
Das ist der Punkt, den viele übersehen! Bei ASUS-Mainboards (und auch anderen Herstellern) ist ASPM oft standardmäßig aktiviert und sorgt dafür, dass der PCIe-Slot des WLAN-Adapters in einen Stromsparmodus fällt. Das führt zu den typischen „Stau im Treiber“-Fehlern (Netwtw10). Deine Erfahrung bestätigt, dass dies bei deinem Board der entscheidende Hebel war.

Zusätzlicher Tipp für alle, die das BIOS nicht anfassen möchten:
Man kann ASPM auch über die Windows-Energieoptionen beeinflussen – aber das ist weniger zuverlässig. Die BIOS-Einstellung ist die sauberste Lösung.

Zur Reihenfolge der Schritte:
Deine Vorgehensweise (feste IP → Kanal/Kanalbreite → BIOS) ist genau richtig. Ich würde ergänzen: Vor dem BIOS-Eingriff immer zuerst die Router-Einstellungen testen, denn das löst bei etwa 80 % der Nutzer das Problem. Der BIOS-Eingriff ist dann der „Trumpf“ für die restlichen 20 %.

Vielen Dank, dass du deine Lösung so detailliert geteilt hast – das hilft nicht nur dem aktuellen Fragesteller, sondern auch allen, die später auf diesen Thread stoßen. Du bist ein klasse Community-Mitglied! 🙂

Falls du noch weitere Tipps hast (z. B. zur Treiberversion, die bei dir läuft), immer her damit. 👍
 
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